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Hamilton & Social Media: Erfolgsstory ohne Plan?

Lewis Hamilton ist der erfolgreichste Formel-1-Pilot in den sozialen Medien, tut dafür nach eigenen Angaben aber nicht viel - Seine Bosse sind gespalten

Lewis Hamilton
Lewis Hamilton sieht sich selbst nicht als Smartphone-abhängig
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Zum Urlaubsbeginn gibt es von Lewis Hamilton traditionellen "Foodcontent". Seine Hunde haben mittlerweile schon einen eigenen Account. Er kennt jeden Bunny-Ohren-Filter und weiß, wie gut eine Live-Schalte oder auch nur ein Like von ihm selbst bei einem Fan ankommt. Niki Lauda versteht davon nur die Hälfte. Der 68-Jährige hält eigentlich nichts von Facebook, Twitter und Co. "Heute postet ja jeder ein Bild, wenn er vom Strand zum Klo läuft. Das geht mir auf die Nerven", sagt er dem 'Tages-Anzeiger'.

Aber als Aufsichtsratsvorsitzender des Mercedes-Teams gefällt ihm, wie sein Star-Fahrer damit umgeht: "Hamilton ist der beste Typ für die Formel 1 überhaupt, mit all seinen Followern und all dem, was er so treibt." Dabei verfolgt der dreimalige Weltmeister laut eigenen Angaben gar keine Taktik hinter jedem Post.

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"Ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass ich viel mache", erklärt Hamilton. "Vielleicht bin ich aktiver als andere. Aber ich habe Freunde, die da sehr viel mehr machen als ich. Die schaue ich mir manchmal an und denke: herrje. Ich mache so viel wie ich für richtig halte. Und ich tue das nicht für die Formel 1."

Mit seinen über vier Millionen Facebook-Likes, den 4,6 Millionen Twitter-Followern und den ebenso vielen Instagram-Fans hatte sich der Brite aber sogar den Titel des "besten Botschafters für den Sport" beim ausgemachten Social-Media-Gegner Bernie Ecclestone verdient. Ein Erfolgsrezept mag sein, das eben diese Internet-aktiven Freunde oft das Smartphone für ihn in die Hand nehmen und er nicht immer selbst auf "senden" drückt.

Aber der 32-Jährige sucht auch oft genug selbst den Draht zur Außenwelt. Er schaltet sich auch schon einmal live aus seinem Apartment in Monaco zu und beantwortet Fragen. "Ich tue es für die Leute, die mir folgen, meine Fans", erklärt er. "Es ist cool, auf diesem Wege Erfahrungen zu teilen. Die Leute wollen wissen, was bei mir los ist. Und selbst wenn ich ein Bild von meinen Hunden poste, sagen mit Leute, das habe ihren Tag gemacht."

Der perfektionierte digitale Auftritt allein macht aber noch keine Formel-1-Legende aus. Hamilton selbst kann außer twittern ja schließlich auch sehr gut rennfahren. Sein Rivale Sebastian Vettel bekommt auch ganz ohne Internet-Auftritt die Unterstützung einer großen Fanbase.

"Der motzt zwar andauernd, aber auch er ist ein guter Typ", sagt Lauda, der aktuell viel Helden-Potenzial unter den Fahrern entdecken kann. "Bei Verstappen ist das auch so, der fährt mit seinen 19 Jahren allen um die Ohren und eckt oft an. Alonso ist ein Typ. Räikkönen, Bottas, die reden nicht, das sind doch auch ­Typen. Es begeistern mich viele."

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