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Force India fordert: Formel 1 muss noch schneller werden

Immer mehr Hersteller zieht es in die Formel E - Laut Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer muss die Formel 1 mit Geschwindigkeit antworten

Otmar Szafnauer
Force India stellt klar: "Wir wechseln nicht in die Formel E"
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Jetzt ist es soweit: drei Jahre nachdem die reine Elektroserie Formel E ins Leben gerufen wurde, geht der Trend der Hersteller eindeutig hin zum Motorsport der Zukunft. Porsche setzt jetzt lieber auf Batterie-Power statt auf Langstrecke und Mercedes lässt die DTM sein, um sich demnächst in der Flüster-Startaufstellung zu engagieren. Die Formel 1 hat bisher noch keine Elektro-Verluste zu beklagen - eine Frage der Zeit?

Laut Force-India-Betriebsdirektor Otmar Szafnauer muss die Königsklasse jetzt handeln. "Meiner Meinungen nach müssen wir unsere Autos noch schneller machen, damit wir uns noch mehr von der Formel E abgrenzen", fordert er. "Wir sind schon jetzt viel schneller. Aber wir sollten es noch weiter ausbauen. Mit 300 bis 400 PS mehr wäre das möglich."

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Die Formel 1 bekommt schon bald die Chance, sich neu auszurichten. Mit Auslaufen der bestehenden Verträge soll für die Zeit nach der Saison 2020 ein neues Motoren-Reglement entworfen werden. Nach dem Turbo-Comeback 2014 gilt es, Hersteller, Teams und Fans zufriedenzustellen. Erstere gilt es vor allem in Sachen Wirtschaftlichkeit zu überzeugen.

"Ich weiß nicht genau, was die Hersteller dazu bringt, diesen Schritt zu gehen - ob es die Zukunft der Antriebe oder lediglich Kostengründe sind", überlegt Szafnauer, was für die Formel E spricht. "Aber wenn wir anfangen, uns Gedanken über die neuen Regel zu machen, dann müssen wir auch darauf achten, dass die Hersteller ihr Interesse behalten."

Und die Zeit rennt: "Das alles passiert schon in den kommenden drei Jahren und die werden schneller rumgehen, als man denkt. Die Neuentwicklung einer Antriebseinheit müsste wahrscheinlich schon Mitte 2018 beginnen. Wenn wir unseren Lektionen aus den derzeitigen Motoren und die Herausforderung, vor die uns die Formel E stellt, zusammenbringen können, dann sollte etwas Gutes dabei rauskommen."

Vor allem mit den komplexen Antriebseinheiten, die die Formel-1-Boliden jetzt im vierten Jahr anfeuern, wollte die Königsklasse Vorreiter in der Relevanz für den Straßenauto-Markt bleiben. Szafnauer glaubt nicht, dass die Formel E ihnen da zeitnah den Rang ablaufen könnte.

"Ich kann nicht in die Zukunft sehen und ich weiß nicht, wann die Formel E beginnt, relevanter für den Straßenauto-Markt zu werden als die Formel 1", räumt er ein, betont aber: "Das ist sie heute sicherlich noch nicht. Der Anteil an Elektroautos auf der Straße ist noch sehr gering. Ich weiß nicht, wann wir so weit sind, dass es über 50 Prozent werden. Das könnte in 50 Jahren passieren, oder früher, oder aber auch gar nicht. In den nächsten 20 Jahren aber sehe ich es nicht passieren."

So lange macht sich der Force-India-Mann keine Sorgen um die Bedrohung aus dem Elektro-Lager: "Wenn es dazu dient, Fans für Motorsport zu begeistern, die vorher kein Interesse hatten, dann hilft es uns allen. Aber ich bin mir nicht sicher, welchen Einfluss das auf die Formel 1 haben wird. Mercedes hat ja nicht die Formel 1 verlassen, um zur Formel E zu gehen - sie sind aus der DTM ausgestiegen. Auch Porsche hat nicht der Formel 1 den Rücken gekehrt, sondern der WEC."

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