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Esteban Ocon: "Arbeite viel härter als Perez"

Force Indias Esteban Ocon betont, dass er viel härter als sein Teamkollege arbeiten muss, und erzählt, dass er schon als Kind erwachsen sein musste

Esteban Ocon
Fleißiger Franzose: Esteban Ocon betont seinen Arbeitseifer
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Esteban Ocon gehört zu den großen Überraschungen der Formel-1-Saison 2017. Mit nur einem halben Jahr Erfahrung und ohne Punkte auf dem Konto kam der Franzose vor der Saison zu Force India, wo er sich aber bislang in Szene zu setzen wusste. In den bisherigen elf Saisonrennen kam Ocon stolze zehnmal in die Punkte, was ihn auf Rang acht der Fahrerwertung bringt. Sein Geheimnis lautet: harte Arbeit!

Ocon arbeite laut eigener Aussage "viel härter" als sein Teamkollege Sergio Perez, der in der WM-Wertung einen Rang vor ihm platziert ist. "Ich habe viel weniger Erfahrung als Sergio, von daher muss ich in so vielen Details aufholen, die ihm auf natürliche Weise zufliegen. Vor und nach jedem Rennen bin ich vornehmlich für Simulator-Arbeiten in der Fabrik. Ich denke, das macht einen großen Unterschied", sagt er gegenüber 'formula1.com'.

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Seinen Arbeitseifer hat Ocon schon seit Kindheitstagen gezeigt, wie er sagt. Er wusste, dass seine Familie in Schwierigkeiten kommen würde, wenn sich die Opfer für ihn nicht bezahlt machen. "Ich hatte schon in jungem Alter sehr großen Druck. Ich war kein normales Kind", beschreibt er und sagt, dass er quasi vom Kleinkind-Alter direkt ins Erwachsensein versetzt wurde. "Zumindest fühlt es sich als Kind so an", so Ocon.

Dass er nun bei Force India regelmäßig um gute Platzierungen in der Formel 1 fährt, ist die Belohnung für all die Anstrengungen. Platz fünf in Barcelona war seine beste Platzierung in der ersten Saisonhälfte - und gleichzeitig sein schönster Moment. "Als die Jungs auf den Zaun geklettert sind und uns angeschrien haben - das war etwas Besonderes", meint er. "Dass wir Vierter und Fünfter geworden sind, war für uns wie ein Eins-Zwei-Erfolg."

Negativhöhepunkt war hingegen die teaminterne Kollision in Baku, die ein mögliches Podium und wichtige Punkte gekostet hat. Mittlerweile ist die Sache aber abgehakt: "Das Team hat gemeint, dass es ein Rennunfall war und dass wir beide Fehler gemacht haben", betont der Franzose. "Uns wurde gesagt, dass wir in Zukunft mehr aufpassen sollen und dass es weder gänzlich sein noch mein Fehler war. Ende der Geschichte."

In der zweiten Saisonhälfte soll es für Ocon mindestens genauso gut laufen. Dann möchte er Teamkollege Sergio Perez regelmäßig besiegen. "Ich bin nicht hier, um die ganze Zeit hinter ihm zu fahren", stellt er klar und will vor allem mit seinem eisernen Willen punkten. "Wenn es danach geht, würde ich die ganze Zeit in die erste Startreihe und auf das Podium fahren", lacht er.

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