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Bewerbungsfahrt in Ungarn: Williams wirbt für Paul di Resta

Paul di Resta hat als Ersatzmann für den erkrankten Felipe Massa bei Williams in Budapest Eindruck hinterlassen - Eine Bewerbungsfahrt für einen Stammplatz 2018?

Paul di Resta
Win-Win: Paul di Resta konnte helfen - Wird jetzt auch im geholfen?
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Auf dem Papier mag die Leistung enttäuschend erscheinen: Startplatz 19 mit einem Abstand von 0,766 Sekunden auf den Teamkollegen, unaufgeregte Zweikämpfe mit Sauber-Piloten im Rennen und ein Ausfall zehn Runden vor Schluss. Es sind aber die Umstände, die Paul di Resta in Ungarn zum Helden für Williams gemacht haben. Zum Dank rührt das Team deswegen die Werbetrommel für den Schotten, dem in Budapest auch eine Bewerbungsfahrt für ein Stammcockpit Comeback geschenkt wurde.

"Er war so ruhig, cool und gelassen - mehr kann man sich von einem Ersatzfahrer nicht wünschen", stellte die stellvertretende Teamchefin Claire Williams gegenüber 'Sky Sports F1' schon nach dem Qualifying fest. "Als er für Force India gefahren ist, war er ein sehr angesehener Fahrer. Es war seltsam, dass ihn für 2014 keiner übernommen hat. Auch in der DTM fährt er sehr gut. Er kann das hier als Schaufenster nutzen."

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Es war bereits di Restas 59. Start in der Formel 1, nachdem er zwischen 2011 und 2013 schon für Force India angetreten war. Der DTM-Champion von 2010 war danach zu den Tourenwagen zurückgekehrt, sagt aber selbst: "Es ist kein Geheimnis, dass ich gerne in einem Formel-1-Auto säße. Ich konnte wenigstens zeigen, dass ich ein verlässlicher Ersatzfahrer bin. Ich habe versucht, es so professionell wie möglich anzugehen, statt auf Biegen und Brechen etwas herauszuholen."

Die Umstände waren alles andere als optimal. Der 31-Jährige bekam erst am Samstagmittag Bescheid, dass er für den erkrankten Felipe Massa einspringen sollte. Zwei Stunden später begann das Qualifying zum Ungarn-Grand-Prix. Di Resta saß zum ersten Mal seit vier Jahren wieder in einem Formel-1-Boliden und musste sich auf seine Erfahrungen als Beobachter und TV-Experte verlassen.

"Das Problem ist: so gut Paul als Ersatzfahrer für uns auch immer war, als welcher er mit in jedem Ingenieurs-Meeting saß - wir haben ihm nie tatsächliche Zeit im Auto bieten können", so Claire Williams. "Wir haben heutzutage so wenig Testmöglichkeiten - das ist nicht richtig, vor allem auch für junge Fahrer. Wir haben das Glück, dass Paul die Formel-1-Erfahrung mitbringt. Für einen Ersatzfahrer, der das nicht hat, ist es nicht sicher, ihn auf so eine Weise ins Auto zu setzen."

GP Ungarn, Highlights 2017

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29.-30.07.2017
Foto 1 von 17
Er kann's noch: Nach vier sieglosen Rennen schlägt Sebastian Vettel zurück und gewinnt den Grand Prix von Ungarn. Genau wie in Monaco feiert Ferrari einen Doppelsieg. Eher streckenspezifisch, aber keine Trendwende, ist Mercedes-Sportchef Toto Wolff selbstsicher. Trotzdem wirkt Vettels Jubel besonders erleichtert.
Er kann's noch: Nach vier sieglosen Rennen schlägt Sebastian Vettel zurück und gewinnt den Grand Prix von Ungarn. Genau wie in Monaco feiert Ferrari einen Doppelsieg. Eher streckenspezifisch, aber keine Trendwende, ist Mercedes-Sportchef Toto Wolff selbstsicher. Trotzdem wirkt Vettels Jubel besonders erleichtert.

Der Einsatz ging aber gut - auch wenn sich di Resta beispielsweise am Start stark zurückhielt. Und nun bringt ihn Williams als potenziellen Nachrück-Kandidaten für die Stammplätze 2018 ins Gespräch. Der Fahrermarkt ist aktuell allerdings schwierig. Innerhalb des aktuellen Feldes könnte einiges rotieren. Dass ein Platz leichtfertig frei wird, scheint unwahrscheinlich.

Aber bis auf Haas und Red Bull gibt es noch keine offiziellen Stammplatz-Bestätigungen. Selbst Williams hat noch nicht angekündigt, auch im kommenden Jahr wieder mit Lance Stroll und Felipe Massa anzutreten. "Wir sind noch völlig aufgeschlossen, was das kommende Jahr angeht. Daher ziehen wir alle Möglichkeiten in Betracht", sagt der Technische Direktor Paddy Lowe.

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