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Verstappen & Ferrari: Was ist dran an den Gerüchten?

Ferrari sagt Fernando Alonso ab und lässt sich eine Hintertür für Max Verstappen offen, aber der Red-Bull-Vertrag des 19-jährigen Supertalents ist wasserdicht

Jos Verstappen, Helmut Marko
Managervater Jos Verstappen im Gespräch mit Helmut Marko
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Es war das heißeste Gerücht des Spielberg-Wochenendes: "Max Verstappen möchte Red Bull verlassen und nächstes Jahr zu Ferrari wechseln", lautete eine Headline des 'Independent', gestützt auf "Boxengassen-Quellen", wie es in dem Artikel heißt. Als Verstappen dann auch noch im Rennen ausfiel, gleich in der ersten Runde, nahmen Spekulationen, er könnte von seinem aktuellen Umfeld genug haben, weiter Fahrt auf.

"Es ist sehr enttäuschend", seufzt der 19-Jährige. "Auf diese Weise verlierst du Vertrauen. Weniger in mich selbst, aber in die ganze Sache. Es passiert immer und immer wieder." Er meine damit "die ganze Situation. Ist doch logisch. Irgendwann muss das aufhören. Ich weiß ja, dass sie immer ihr Bestes geben. Aber es ist jedes Mal etwas anderes. Da kannst du das Problem nicht so einfach lösen."

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Einwurf von Toto Wolff: "Ich bin mir sicher, dass Max nicht besonders glücklich ist. Sein Vater auch nicht. Aber an Tagen wie heute kann niemand was dafür: nicht Renault, nicht das Team", so der Mercedes-Sportchef. Denn der fünfte Ausfall im siebten Rennen war nichts anderes als eine Kettenreaktion nach einer krassen Fehleinschätzung von Daniil Kwjat in der ersten Kurve.

Wartet Mercedes auf Verstappen oder Vettel?

Das Gute für Verstappen ist, dass trotz der Pechsträhne niemand ernsthaft sein Talent in Frage stellt. Bei Ferrari könnte für 2018 ein Cockpit frei werden, wenn Kimi Räikkönen wie erwartet seine Karriere beendet. Und Mercedes hält Valtteri Bottas trotz Spielberg-Sieg weiter hin. Warum? Weil Wolff warten möchte, ob nicht doch Verstappen oder Sebastian Vettel auf dem Markt sein könnten, wird spekuliert.

Aber Verstappen könnte nur mit gutem Willen von Red Bull gehen, denn: "Er hat einen wasserdichten Vertrag bis 2019. Dann, nach 2019, ist er auf dem Markt", hält Teamchef Christian Horner fest. Und Motorsportkonsulent Helmut Marko antwortet auf die Frage, ob es irgendein denkbares Szenario gibt, in dem Verstappen freigegeben werden könnte: "Nein."

Also auch nicht im Tausch gegen eine millionschwere Ablösesumme oder verbilligte Motoren. Die Logik ist klar: Ein Verstappen-Weggang würde nicht nur Red Bull schwächen, sondern gleichzeitig einen direkten Konkurrenten stärken. "Er kann nicht weg. Und wir lassen ihn auch nicht weg. Das ist kein Thema", betont Marko gegenüber 'Motorsport-Total.com'.

Verstappen sen. zündelt nicht mit den Gerüchten

"Ich weiß nicht, wo diese Ferrari-Geschichten herkommen. Sie haben keine Relevanz", sagt der Österreicher. Vielleicht streut Jos Verstappen ja entsprechende Gerüchte, um die Verhandlungsposition für seinen Sohn zu verbessern? Eine naheliegende Vermutung. Dazu passt aber nicht, dass der Ex-Formel-1-Fahrer in Spielberg klargestellt hat: "Wir werden nächstes Jahr im Team bleiben. Sicher."

GP Österreich, Highlights 2017

Das Formel-1-Rennen in Spielberg: Startcrash um Max Verstappen, heißes Duell um den Sieg in letzter Runde


09.07.2017
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Zweiter Sieg für Valtteri Bottas nach Sotschi, noch 15 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton in der WM: Österreich ist für den Finnen eine Reise wert. Daniel Ricciardo steht zum fünften Mal hintereinander auf dem Podium. In der Europa-Saison hat er gleich viele Punkte gesammelt wie WM-Leader Sebastian Vettel.
Zweiter Sieg für Valtteri Bottas nach Sotschi, noch 15 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton in der WM: Österreich ist für den Finnen eine Reise wert. Daniel Ricciardo steht zum fünften Mal hintereinander auf dem Podium. In der Europa-Saison hat er gleich viele Punkte gesammelt wie WM-Leader Sebastian Vettel.

Eine Paddock-Theorie lautet: Sobald ein Red-Bull-Fahrer in einer Saison ein Rennen gewinnt, zieht sich das vertragliche Korsett noch enger zu. Sollte Verstappen 2017 ohne Sieg bleiben, würde ein Abschied etwas leichter fallen. Aber Horner verweist solche Spekulationen ins Reich der Fabeln: "Schön, einen Sieg zu haben, aber es macht für die Verträge keinen Unterschied."

"Wir haben uns sehr klar geäußert, wer nächstes Jahr unsere Fahrer sein werden: mit den gleichen Startnummern auf den Autos wie dieses Jahr. Beide Fahrer werden nächstes Jahr für uns fahren. Zu 100 Prozent", lässt er keine Zweifel aufkommen und ergänzt: "Unserer Fahrer machen einen super Job. Ich könnte mir keine bessere Paarung vorstellen. Und die beiden sehen auch, dass wir immer weiter zulegen."

Warum bleibt Marchionne so vage?

Trotzdem bleiben Zweifel. Etwa weil sich Ferrari-Präsident Sergio Marchionne wenig anstrengt, die Verstappen-Gerüchte zu entkräften. In Spielberg auf einen angeblichen Vorvertrag angesprochen, entgegnet er nur: "Wir haben nichts unterschrieden. Aber Sie werden es noch vor Jahresende erfahren." Das lässt der Fantasie einiges an Spielraum. Vielleicht aber auch nur, um bei Red Bull Unruhe reinzubringen.

Eine klare Aussage trifft Marchionne dafür beim Thema Fernando-Alonso-Comeback: "Er mag seinen Wunsch geäußert haben, zu uns zurückzukehren, aber da hat er bei uns keine positive Antwort erhalten", deutet er an und präzisiert: "Wir sind nicht interessiert." Zuvor hatte Alonso signalisiert, er sei "offen für alles" - auch explizit für eine Rückkehr zu Ferrari.

Was unterm Strich bleibt, sind Zweifel, ob sich Verstappen für eine weitere Saison bei Red Bull motivieren kann. "Was soll ich sagen? Entschuldigungen vom Team bringen mich auch nicht weiter. Seit Monaco habe ich keinen Punkt mehr geholt", seufzt er. Im krassen Kontrast dazu ist Teamkollege Daniel Ricciardo bisher neben Vettel der erfolgreichste Punktesammler der Europa-Saison ...

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