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Renault-Motor: Im Rennen schon auf Mercedes-Niveau?

Renault findet Performance, aber auf Kosten der Zuverlässigkeit: "Im Rennmodus schon sehr nahe an Mercedes und Ferrari dran", sagt Cyril Abiteboul

Cyril Abiteboul
Cyril Abiteboul glaubt, dass Renault schon bald auf Mercedes-Niveau ist
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Jenes Motorenupdate, das Renault seit Baku einsetzt, soll zwei Zehntelsekunden pro Runde bringen. "Das war im Prinzip so der Fall", bestätigt sogar der sonst so kritische Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko den Leistungssprung der Franzosen. Und der Schritt sei auch nicht rein Baku-spezifisch gewesen, erklärt er im Interview mit 'Motorsport-Total.com': "Diese Leistung haben wir für die restliche Saison."

Red Bull war auf den Speed-Strecken in Montreal, Baku und Spielberg konkurrenzfähiger als erwartet. Ricciardo stand zweimal auf dem Podium, feierte in Baku sogar einen Sieg. Verstappen hingegen schied dreimal aus. In Montreal und Baku ging das auf die Kappe von Renault.

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"Nichts ist perfekt, aber insgesamt haben wir einen Performance-Schritt gemacht. Schon in Baku", erklärt Renault-Sportchef Cyril Abiteboul. "Leider konnte man die Performance wegen der Zuverlässigkeitsprobleme nicht so sehen. Das ist die Kehrseite der Medaille."

"Renault kommt mit kleinen Verbesserungen. Sie müssen das auch so machen, kleinere Schritte gehen, weil sie eben Haltbarkeitsprobleme haben", erklärt Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Die sind nichts Abnormales, weil es eben ein komplett neuer Motor ist, ein zukunftsversprechendes Projekt. Deshalb haben sie momentan Probleme. Die werden sie aber sicher lösen."

Der Österreicher geht sogar einen Schritt weiter: "Ich bin davon überzeugt, dass der Motor über kurz oder lang auf dem Niveau von Mercedes oder Ferrari sein wird." Was Abiteboul genauso sieht: "Wir sind meiner Meinung nach im Rennmodus schon sehr nahe an Mercedes und Ferrari dran. Im Qualifying muss noch mehr kommen, und in Sachen Zuverlässigkeit auch. Der nächste Fokus ist jetzt die Zuverlässigkeit, damit wir dann auch die nächsten Leistungsschritte machen können."

Umgekehrt meint Tost, dass das Red-Bull-Chassis mit das beste im Feld sei. Gleichzeitig fehlt Red Bull durchschnittlich eine halbe Sekunde auf die Spitze. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass der Renault-Motor noch um eine halbe Sekunde zu langsam ist. "Es ist kein Geheimnis, dass es Haltbarkeitsprobleme gibt und dass der Renault-Motor nicht auf dem Level von Mercedes ist", erläutert Tost.

Und weiter: "Das Red-Bull-Chassis ist sehr gut. Sie haben sehr gute Entwicklungsarbeit geleistet. Alles andere werden wir im Rest der Saison sehen. Ich denke, dass Red Bull in Ungarn und Singapur, also auf Strecken, wo die Motorleistung nicht so im Vordergrund steht, gute Leistungen abliefern kann. Genau wie wir."

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