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Jean Todt: Wo steht der Motorsport in zehn Jahren?

Der Motorsport steht im Umbruch, Hybride und Elektromotoren sind große Themen - FIA-Präsident Jean Todt über die Gegenwart und die Zukunft

Jean Todt
Seit 2009 hat Jean Todt das Amt des FIA-Präsidenten inne
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das laufende Jahrzehnt läutete einen Umbruch im Motorsport ein. Hybridmotoren hielten in der Formel 1 und in der Langstrecken-WM Einzug. Mit der Formel E gibt es die erste rein elektrische Formelserie. Und das Internet veränderte das Konsumverhalten der Beteiligten und Fans weltweit. Mit der Einführung von Halo geht die Formel 1 den ersten Schritt in Richtung geschlossenem Cockpit. Im Rahmen der Formel E wird an Roboterrennen geforscht.

Viel verändert sich und die entscheidende Frage lautet: Wo steht der Motorsport in zehn Jahren? "Eine sehr schwierige Frage", antwortet FIA-Präsident Jean Todt. "Wir sind auf einer bestimmten Höhe des Berges. Die Formel 1 ist in einer recht guten Situation und meiner Meinung nach die Königsklasse des Motorsports. Ich denke, wir müssen in der Formel 1 das richtige Level der Technologie sicherstellen, mit einer guten Preis-Leistungs-Balance."

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Schwieriger ist die Situation in der WEC. Nach dem Audi-Ausstieg sind nur noch zwei LMP1-Hersteller dabei, wobei die Zukunft von Porsche ungewiss ist. "Auch in der Langstrecken-WM ist es eine Balance, ob man neue Technologien einführt. Es sollte aber nicht zu viel sein, damit es für viele Hersteller interessant ist. Die Langstrecken-WM ist noch eine recht neue Meisterschaft. Wir müssen die Schritte vorsichtig machen."

Neu ist auch die Formel E, die scharenweise Hersteller anlockt. Nach Audi und BMW bekannte sich nun auch Mercedes für die Elektrorennserie. Dafür steigt Mercedes aus der DTM aus. Formel 1 und Formel E - zwei technisch hochkomplexe Serien. Mercedes zeigt, wo in Zukunft der Schwerpunkt der Automobilhersteller liegt. In keiner anderen Rennserie weltweit engagieren sich so viele Hersteller wie in der Formel E.

"Ich bin fasziniert, welches Interesse besteht", meint Todt über die Elektrorennserie. "Ich habe von keinem Hersteller gehört, das kein Interesse an der Formel E besteht. Die große Attraktivität sind der Antrieb und die Rennen in den Städten. Natürlich wäre es einfacher und billiger auf normalen Strecken zu fahren, aber das würde die Formel E killen. Wir wissen aber nicht, für wie viele Jahre wir in die großen Städte gehen können."

Abseits der Rundkurse und Städte ist die Rallye-WM für die FIA eine wichtige Serie. Vor allem für Todt, der seine Karriere im Rallye-Sport begonnen hat. Allerdings stellt er in den Raum, dass langfristig gesehen WRC-Läufe in westlichen Ländern nicht mehr durchführbar sein könnten. "Ich weiß es nicht, aber es ist eine Frage. Deshalb ist es wichtig, dass wir Rallyes in Entwicklungsländern haben und auch das Potenzial von Cross-Country-Rallyes ausloten. Mit Rallycross bin ich sehr zufrieden. Es besteht Interesse, ist für Teilnehmer einfach und sehr gut für Zuschauer."

Problematisch sieht Todt die Situation der Tourenwagen-WM. Mit den Ausstiegen von Citroen und Lada verlor die Serie im vergangenen Jahr zwei Werke. Mit 16 Autos ist das Feld derzeit auch sehr klein, Honda und Volvo dominieren. "Wir haben großes Potenzial, aber momentan finden wir nicht den besten Kompromiss", gibt Todt zu. "Wir sprechen darüber und ich bin zuversichtlich, dass wir gute Vorschläge und Entwicklungen finden werden."

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