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Force India: Von Platz drei bis sechs ist alles möglich

Red Bull haben die Privatiers weiter im Visier, warnen aber auch vor Williams und Toro Rosso: Bis zum Singapur-Rennen soll der Weg vorgezeichnet sein

Esteban Ocon
Rosa soll in Zukunft die Trendfarbe werden - auch in sportlicher Hinsicht
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Für das Force-India-Team scheint in der laufenden Formel-1-Saison in der Konstrukteurs-WM von Platz drei bis sechs jedes Resultat möglich - zumindest, wenn es nach Vijay Mallya geht. Der Boss der Truppe schließt es nicht einmal aus, sich die finanziell klar stärker aufgestellte Red-Bull-Mannschaft noch zu krallen. "Wir haben die Ressourcen, um es zu schaffen - wenn wir uns bis Singapur an sie herangearbeitet haben", schätzt Mallya. "Sonst würden wir gar nicht darüber sprechen."

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Das Heißt: Ehe Red Bull auf geliebtes Terrain kommt, will Force India dem Rivalen auf schnellen Strecken wie Spa-Francorchamps und Monza Schnippchen schlagen. "Man muss seine Ziele stets hoch ansetzen. Das erlaubt einem die besten Leistungen", weiß Mallya und betont, dass sowohl Sergio Perez als auch Esteban Ocon regelmäßig unter die Top 10 fahren müssten: "Nur mit zwei Autos in den Punkten lässt sich in der Konstrukteurs-WM etwas bewegen." Auch, um sich abzusichern.

Denn abgesehen davon, dass zu Red Bull eine 79 Punkte große Lücke klafft, formieren sich die Verfolger hinter dem 95 Zähler starken Force India. Williams (41) und Toro Rosso (33) hat Mallya auf dem Schirm - die formschwachen Briten sogar noch mehr. "Williams wird unser Hauptkonkurrent", orakelt er. "Im Paddock herrscht das Gefühl vor, dass der Mercedes-Antrieb der beste sei - und wir haben beide einen. Es ist also eng zwischen uns." Das Chassis spricht derzeit aber klar für Rosa.

Renault (26 Punkte) traut Mallya trotz starkem Silverstone-Rennen offenbar wegen den schwachen Leistungen Jolyon Palmers nichts zu: "Ich hatte Hülkenberg und weiß genau, wozu er in der Lage ist", hebt Mallya die persönliche Stärke seines Ex-Piloten hervor, warnt aber: "Es ist nicht so, als ob sie uns nicht noch einholen könnten. Toro Rosso kann auch noch aufholen. Als Red-Bull-Schwester sind sie immer in der Lage, auch solche Leistungen abzuliefern."

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