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Keiner, das war ein normaler Rennunfall

Daniel Ricciardos Aufholjagd: "Wer ist der nächste?"

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo konnte beim Großbritannien-Grand-Prix das Beste aus seinen Rückschlägen machen und fuhr vom vorletzten Platz auf Rang fünf

Daniel Ricciardo
Vor "Honigdachs" Ricciardo war in Silverstone kaum ein Gegner sicher
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Er nennt sich selbst einen Honigdachs. Denn Daniel Ricciardo ist im Fahrerlager dieser sympathische, fast niedliche Artgenosse, der keiner Fliege etwas zuleide tun kann. Auf der Strecke aber beweist er in dieser Saison wieder, wie fest er zubeißen kann. Sein Podium-Lauf von fünf Trophäen in Folge konnte der Red-Bull-Pilot beim Großbritannien-Grad-Prix nicht halten. Dafür legte er in Silverstone eine beeindruckende Aufholjagd vom vorletzten Platz in die Punkte hinein hin.

Ein Getriebetausch und neue Motorenteile haben ihn ans Ende des Starterfelds befördert. Aber der Australier hatte am Sonntagnachmittag vor, sich die Gegner zurechtzulegen und seinen Weg zu Bahnen. Mit ein wenig Glück des Tüchtigen gelang ihm damit Platz fünf. Das brachte Ricciardo nicht nur zehn weitere WM-Punkte, sondern auch viel Anerkennung ein.

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"Irgendjemand muss ja für Unterhaltung sorgen", scherzt Ricciardo nach dem Rennen, das auch bei ihm seine Spuren hinterlassen hat, ein bisschen außer Atem auf seine unnachahmliche Art. "Die Fans sind zwar glücklich, dass Lewis gewonnen hat, aber er hat ja von Beginn an geführt. Da muss man ihm ein wenig TV-Zeit stehlen. Das habe ich versucht."

Abflug beschädigt Unterboden

Und tatsächlich hielt sich sein RB13 zwar die 51 Runden lang in den Tiefen des Mittelfelds auf, wurde aber ein ums andere Mal eingeblendet, wenn er wieder einen Konkurrenten schnupfte. Am Start waren es schon fünf, als er sich schon nach der ersten Runde auf Rang 14 wiederfand. Lediglich nach der frühen Safety-Car-Phase meinte er es etwas zu gut und ließ sich in Luffield von der Strecke drängen. Nach dem ziemlich holprigen Abflug ging es von vorne los.

"Da hat er sich es selbst schwergemacht", tadelt Teamchef Christian Horner, der ansonsten äußerst zufrieden mit seinem Schützling ist. "Er ist wieder zurückgefallen, aber konnte sich davon erholen. Er hat heute mehr überholt als alle anderen. Schade, dass man nicht alle Manöver gesehen hat."

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Denn tatsächlich hat es keine zwei Runde gedauert, bis der 28-Jährige wieder mehrere Positionen gutgemacht hatte. Vor seinem relativ späten Reifenwechsel in Runde 32 lag er bereits auf Rang sechs. Danach war er Zehnter und nahm sich beide Force Indias in einer Runde vor. Als er auch noch an dem Haas von Kevin Magnussen vorbeikam wollte er vom Team nur noch wissen: "Wer ist der nächste?"

Endgegner in der letzten Runde

Es galt noch Nico Hülkenberg im Renault einzuholen, der in Runde 36 noch zehn Sekunden Vorsprung hatte. In der letzten Rennrunde klappte auch dieses Manöver. Platz fünf bekam er dann noch von Sebastian Vettel geschenkt, der mit einem Reifenschaden zurückfiel. Dafür grüßte der ehemalige Teamkollege in der Presserunde nach dem Rennen auf Deutsch mit einem "Danke, Sebastian".

"Mehr war nicht drin", bilanziert Ricciardo außerdem. "Der Unterboden war ein wenig beschädigt, nachdem ich von der Strecke abgekommen bin. Aber selbst ohne das, wäre ich nicht viel näher rangekommen. Es war ein verrücktes Rennen. Ich bin durchs Feld gepflügt und das hat Spaß gemacht. Ich habe eigentlich die ganze Zeit gekämpft und habe das sehr genossen."

Was kein Podium geworden ist, bleibt dennoch ein beeindruckender Lauf. Denn Ricciardo fuhr in Barcelona von Platz sechs auf drei, in Monte Carlo von fünf auf drei, in Montreal von sechs auf drei, in Baku von zehn auf eins, in Spielberg von vier auf drei und nun in Silverstone von 19 auf fünf. In der Gesamtwertung bleibt er damit als Vierter mit 117 Zählern und einem Abstand von 37 Punkten auf Valtteri Bottas dran.

"Ich bin zufrieden damit, wie ich meine Sonntage bei den vergangenen paar Rennen hindrehen konnte", sagt er stolz. "In der vergangenen Woche war ich noch der Gejagte und heute war ich der Jäger. Ich liebe diese Kämpfe in unserem Sport. Ich würde dem Rennen heute eine zehn von zehn auf der Spaßskala geben. In den vergangene sechs Rennen kam der Honigdachs mal wieder raus."

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