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Ralf Schumacher: Auch ohne Titel mit der Karriere im Reinen

Sechs Grand-Prix-Siege, 27 Podestplätze: Ralf Schumacher räumt ein, dass er erfolgreicher hätte sein können, ist mit seiner Karriere aber prinzipiell im Reinen

Michael Schumacher, Ralf Schumacher, Mika Häkkinen
Ralf Schumacher feierte in seiner Formel-1-Karriere sechs Grand-Prix-Siege
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Ralf Schumacher ist mit seiner Formel-1-Karriere im Nachhinein betrachtet im Reinen, obwohl er nie einen WM-Titel gewonnen hat. Das hat er in der aktuellen Ausgabe von "Starting Grid", dem Formel-1-Talk von 'meinsportradio.de' in Kooperation mit 'Motorsport-Total.com', erklärt (Jetzt hören oder downloaden!).

"Im Nachhinein setzt man sich mal hin und lässt mal Revue passieren. Ich hätte vielleicht schon das eine oder andere mehr erreichen können", räumt Schumacher zwar ein, "aber das ist immer eine Verkettung von Dingen, gerade in der Formel 1. Du kannst das Glück haben, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, dann gehen die Dinge fast von selbst."

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So wie etwa im Sommer 2003 auf Williams-BMW, als er nach Siegen auf dem Nürburgring und in Magny-Cours in der WM nur elf Punkte hinter dem führenden Bruder Michael Dritter der Fahrerwertung war. "Wir hatten so eine Phase, wo Rennen hintereinander gewonnen wurden", erinnert er sich. "Aber dann kam ein blöder Unfall dazwischen und ich musste kurz pausieren, dann kamen auch die Updates nicht. Es kommt immer eins zum anderen."

No regrets: Schumacher trauert Titel nicht nach

"Klar hätte ich gern mehr Rennen gewonnen. Das ist mir leider nicht gelungen", sagt Schumacher. "Im Optimalfall wäre ich auch gern mal um die Meisterschaft gefahren. Das war einmal kurz der Fall, aber dann kam auch ein Aufhängungsbruch in Monza beim Test. Da war ich das erste Mal im Krankenhaus. Dann musste ich das Rennen abbrechen. Viele Dinge. Das ist keine Entschuldigung, sondern es ist einfach so, wie es ist."

"Ich habe eine tolle Zeit gehabt, habe viele Dinge miterleben dürfen, habe auch das eine oder andere Rennen gewonnen oder bin mal von hinten losgefahren und quer durchs Feld Fünfter geworden. Das war damals, als das Überholen noch anders war, eine tolle Sache. Das sind Dinge, an die kann ich mich erinnern", erklärt er und bilanziert: "Ich kann mich über nichts beschweren. Außer dass ich vielleicht etwas erfolgreicher hätte sein können."

Schumacher hat seine Formel-1-Karriere Ende 2007 nach 180 Grand-Prix-Teilnahmen mit sechs Siegen und 27 Podestplätzen beendet (Hier klicken: Zum Datenbank-Vergleich mit Bruder Michael!). Im Winter 2007/08 beendete er nach einem Test bei Force India seine Karriere. Von 2008 bis 2012 fuhr er in der DTM für Mercedes. Dort blieben die ganz großen Erfolge aus. Insgesamt fuhr er in den fünf Jahren nur zweimal auf das Podium.

2012: Talkshow-Auftritt mit Bruder Michael

Mit dieser Bilanz war er im Jahr 2012 noch nicht zufrieden: "Ich würde lügen, wenn ich heute sage, dass ich in meiner Formel-1-Karriere dass erreicht habe, was ich erreichen wollte. Natürlich war mein Anspruch größer", sagte Schumacher damals bei einem gemeinsamen Talkshow-Auftritt mit Bruder Michael bei Reinhold Beckmann in der 'ARD'.

Eine Rückkehr ins Renncockpit reizt den 41-Jährigen heute "überhaupt nicht mehr. Alles zu seiner Zeit. Das, was ich jetzt mache, gefällt mir wahnsinnig gut und macht mir viel Spaß. Alles andere wollte ich nie. Ich bewundere die Rennfahrer, die das unbedingt bis zum Schluss durchziehen wollen. Das ist deren Entscheidung. Ich wollte das nie werden und nie sein. Alles im Leben hat seine Zeit, und man muss sich ja auch weiterentwickeln."

In der aktuellen Ausgabe von "Starting Grid" spricht Schumacher nicht nur über seine Formel-1-Karriere, sondern vor allem auch über sein Engagement für den deutschen Kartsport mit dem KSM-Schumacher-Team und seinen Kartbahn-Streit mit Fernando Alonso. Wer sich die einstündige Show anhören möchte, der kann dies nun via Stream tun oder sich den Podcast downloaden - ideal zum Beispiel für eine längere Autofahrt!

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