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Sepang-Boss kritisiert Ahnungslosigkeit von Liberty Media

Im Oktober gastiert die Formel 1 letztmalig in Sepang: Streckenchef Razali kritisiert Ecclestones Tricks und nimmt die neuen Besitzer von Liberty Media in die Mangel

Chase Carey
Chase Carey will die Formel 1 in eine neue Ära geleiten - mit Erfolg?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Fünf Monate vor dem vorerst letzten Formel-1-Grand-Prix in Sepang am 1. Oktober 2017 macht Geschäftsführer Razlan Razali seinem Ärger über die neuen Besitzer Liberty Media und Ex-Boss Bernie Ecclestone Luft. Letzterer habe Streckenbetreiber jahrelang aufs Kreuz gelegt und geschröpft, was letztlich auch Sepang nach 19 Jahren in der Formel 1 zum vorzeitigen Rückzug zwang.

Ecclestone selbst hatte jüngst eingeräumt, zuletzt extrem hohe Gebühren für die Austragung von Rennen verlangt zu haben. Ein Statement, das Razali wütend macht. "Angesichts dieser Bemerkung fühlen wir uns hereingelegt und sind sehr enttäuscht. Wir dachten, wir hätten ein gutes Verhältnis, aber in der Realität sieht es so aus, als kenne dieses Geschäft keine Loyalität. Es geht nur um Dollar und Cents", sagt Razali gegenüber 'City A.M.'.

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Die Entscheidung, der Formel 1 den Rücken zu kehren, sei eine längerfristige, betont er weiter: "Im Moment sind wir entschlossen, eine lange Pause zu machen. Dabei reden wir von sieben bis zehn Jahren." Als Grund für den Ausstieg nennt Razali sinkende Zuschauerzahlen, insbesondere seit 2014. Das liege vor allem daran, dass der Sport zunehmend "langweilig" geworden sei - ganz im Gegensatz zur MotoGP.

Streckenboss Razali: Nur Ross Brawn kennt sich aus

Diese richtet Sepang noch bis 2021 aus und hofft auf eine Verlängerung. "Sie machen einen sehr guten Job, wenn es um Motorräder geht", erkennt Ecclestone im Gespräch mit 'Reuters' an. Für ein Scheitern der Formel 1 in Malaysia sieht er sich aber nicht in der Verantwortung: "Mit der Formel 1 machen sie kein Geld und was ich sagte, war, dass wir nicht das geliefert haben, wofür sie bezahlten. Aber das ist nicht unsere Schuld. Wir machen die Show nicht."

Ecclestones Skandale und Skandälchen

Tefloneigenschaften sicherten dem Zampano seine Macht vor Gericht, nach der Scheidung und bei verbalen Entgleisungen


09.12.2014
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Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.
Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.

Der 86-Jährige glaubt, dass die Formel 1 insbesondere durch Ferraris neue Stärke wieder attraktiver werde und es Promotern so künftig leichter mache, Tickets zu verkaufen. Razali hat daran seine Zweifel und kritisiert in diesem Zusammenhang auch Liberty Media. "Die einzige Persönlichkeit an Bord, die sich mit der Formel 1 auskennt, ist Ross Brawn. Aber ist er Ingenieur. Er ist ein Techniker", sagt er bei 'City A.M.'.

Darum den letzten Formel-1-Grand-Prix in Sepang zu etwas Besonderem zu machen, habe sich Liberty Media bis dato wenig bemüht, moniert Razali: "Wir möchten das letzte Jahr feiern. Wir wollen nicht zu emotional sein, aber der Formel 1 einen guten Abschied bereiten. Darum haben wir ihnen unseren Plan präsentiert. Unglücklicherweise ist das etwas, mit dem sie uns nicht helfen können."

Nach einem Meeting in Bahrain wolle man sich in Barcelona noch einmal zusammensetzen. Doch viel Hoffnung hat Razali offenbar nicht. "Wenn sie uns noch nicht einmal bei unserem Finale helfen können, sind wir alles andere als überzeugt, dass sie in der Lage sind, die Formel 1 zu verbessern", gibt er zu bedenken und rät Liberty Media, sich die MotoGP anzusehen: "Sie ist wegen des Produkts so erfolgreich... Man muss nicht weit schauen."

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