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Lewis Hamilton dementiert Barcelona-Verschwörung erstmals

Wollte Lewis Hamilton nach der Kollision mit Nico Rosberg in Barcelona 2016 zurücktreten? Ein Jahr später dementiert er das erstmals ganz konkret ...

Lewis Hamilton, Nico Rosberg
Die Kollision in Barcelona 2016 kostete Mercedes einen möglichen Doppelsieg
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Es war eine der heißesten Verschwörungstheorien der Formel-1-Saison 2016: Lewis Hamilton soll nach der Kollision mit Nico Rosberg in Barcelona für das Mercedes-Team tagelang nicht erreichbar gewesen sein und sogar mit Rücktritt gedroht haben. Bisher wollten sich dazu weder Hamilton noch Mercedes konkret äußern. Nun hat der dreimalige Weltmeister im Rahmen der FIA-Pressekonferenz am Donnerstag in Barcelona erstmals explizit dementiert.

Auf die Frage, ob er nach dem Rennen 2016 seinen Rücktritt angeboten habe, entgegnet Hamilton dezidiert: "Habe ich nicht." Generell habe er "nicht viel" aus dem Crash gelernt: "Es war ein Rennunfall. Ich hatte in meiner Karriere viele Unfälle, und das war einer davon. Wir haben das relativ gut ausgestanden, würde ich sagen, so gut wie möglich, und danach habe ich weitergemacht und noch viele Rennen gewonnen."

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Von Experten wurde die Verschwörungstheorie bisher als glaubwürdig eingestuft. Nahrung erhielt sie, als Hamilton beim Saisonfinale in Abu Dhabi von Martin Brundle vor laufender Kamera darauf angesprochen wurde. Der Mercedes-Star entgegnete, man möge doch bitte die alten Geschichten ruhen lassen. Und Toto Wolff erklärte wenig später bei der FIA-Gala in Wien, er würde es gern mit Hamilton halten und die Sache auf sich beruhen lassen.

Interessant in diesem Kontext: Beim Post-Race-Test in Barcelona wurde kurzfristig Pascal Wehrlein nachnominiert - um ihn im Fall des Falles auf einen Renneinsatz in Monte Carlo vorzubereiten, wie gemutmaßt wurde. Das war im Dezember vergangenen Jahres Grund genug für uns, der Verschwörungstheorie im Rahmen unseres Jahresrückblicks genauer auf den Grund zu gehen.

Der ehemalige Formel-1-Teamchef Colin Kolles vermutete damals, dass die These stimmt: "Weil er weiß, dass er mit den Leuten dort spielen kann. Das ist wie ein Pokerspiel. Da hat er gepokert, um zu zeigen, dass er im Team das Sagen hat. Nur: Wenn er menschlich Eier gehabt hätte, dann wäre er tatsächlich gegangen. Ist er aber nicht." Ex-Ferrari-Star Eddie Irvine war anderer Meinung: "Da war Lewis nur ein Hitzkopf, der Bullshit geredet hat."

"Sicher ist ihm mal durch den Kopf gegangen: 'Mann, wie unfair, ich schmeiße jetzt hin!'", so Irvine im vergangenen Jahr. Doch als Hamilton die ersten Emotionen verdaut und wieder klaren Kopf hatte, sei ihm wahrscheinlich bewusst geworden, wie unsinnig ein spontaner Rücktritt gewesen wäre, vermutet der viermalige Grand-Prix-Sieger.

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