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Jo Ramirez: Ron Dennis hat beim "Krieg der Sterne" versagt

Ex-McLaren-Teammanager Jo Ramirez gibt Einblicke in den Stallkrieg zwischen Alonso und Hamilton im Jahr 2007: Wieso Ron Dennis versagte und was er getan hätte

Fernando Alonso, Ron Dennis
Fernando Alonso und Ron Dennis: 2007 krachte es zwischen den beiden
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - 2007 kam es bei McLaren-Mercedes zum legendären Krieg der Sterne zwischen Fernando Alonso und dem damaligen Rookie Lewis Hamilton. Das Stallduell geriet dermaßen außer Kontrolle, dass am Ende Kimi Räikkönen im Ferrari den Titel abstaubte. Doch wer war am Ende Schuld an der Eskalation? Für den ehemaligen McLaren-Teammanager Jo Ramirez, der 2001 in Pension ging, ist dies der damalige Teamboss Ron Dennis.

"Ron war damals vielleicht nicht mehr ganz auf seiner Höhe, er hatte nicht mehr die Macht, die er früher bei Senna und Prost hatte", erkennt er gegenüber 'Motorsport-Total.com' Unterschiede zum McLaren-Stallduell zwischen Ayrton Senna und Alain Prost Ende der 1980er-Jahre. "Er konnte es nicht mehr so gut managen." Als Ursachen ortet der Mexikaner das Alter - Dennis war damals 60 Jahre alt - sowie das ständige Wachsen der McLaren-Gruppe: "Er hatte so viele andere Bereiche, um die er sich kümmern musste: McLaren Cars, TAG Electronics und so weiter."

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Zudem habe Dennis, der erst Ende 2016 nach 35 Jahren McLaren verlassen musste, Schwierigkeiten gehabt, Dinge zu delegieren: "Er war immer ein Control Freak." Der heute 75-jährige Ramirez, der im Team schon zu Zeiten von Senna und Prost als Integrationsfigur galt, glaubt, dass er 2007 das Schlimmste hätte verhindern können.

Hätte Ex-Teammanager Ramirez das Schlimmste verhindert?

"Ich bereue den Zeitpunkt meines Abschieds ein bisschen, denn dadurch habe ich die Zeit mit Alonso und Hamilton nicht mehr als Teammitglied erlebt", sagt das Formel-1-Urgestein. "Ich hätte mich mehr darum gekümmert, dass sich Fernando in das Team integriert." Das habe Dennis außer Acht gelassen.

"Ich glaube nicht, dass es ein sprachliches Problem war, denn Fernandos Englisch war schon damals sehr gut", analysiert Ramirez, wie es zum Krieg zwischen den Fahrern kommen konnte. Ungünstig war allerdings, dass sich der zweimalige Weltmeister schon damals abschottete, was zu internem Misstrauen geführt haben könnte.

Ramirez kritisiert: Alonso hat sich 2007 nicht integriert

"Das Problem war, dass er seinen Vater immer dabei hatte - es waren immer Leute, viele enge Freunde um ihn herum. Das war nicht gut. Er hat sich nicht in das Team integriert. Hamilton sprach hingegen mit den Leuten, setzte sich mit den Ingenieuren und Mechanikern zusammen, sprach mit der Presse - er machte einfach seine Runde. Das hat Alonso nie gemacht, er ging gleich zu seinen eigenen Leuten."

Am Ende fühlte sich der Spanier im Team hintergangen und zog schon nach dem ersten Jahr seines Zweijahresvertrags die Reißleine. Dazu kam, dass das Team durch die Spionageaffäre in seinen Grundfesten erschüttert wurde, an der Alonso auch nicht ganz unbeteiligt war. McLaren wurde damals zur Rekordstrafe von 100 Millionen US-Dollar verurteilt.

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