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Lance Stroll: Aufwärmen der Reifen toppt fahrerische Klasse

Der Williams-Teenie betont, wie wichtig es in der Formel 1 ist, Pneus auf Temperatur zu bekommen - Qualifyings seien ein Drahtseilakt: "Es geht ums Überleben"

Lance Stroll
Lance Stroll muss sich in der Formel 1 neuen Herausforderungen stellen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Williams-Neuling Lance Stroll nennt den Umgang mit den Pirelli-Reifen den Schlüssel zu Topleistungen in der Formel 1. Wie der Kanadier erklärt, ginge es in der Königsklasse für die Piloten allen voran darum, die Pneus in das richtige Temperaturfenster zu bekommen, ehe die fahrerische Klasse den Ausschlag geben kann. "Es ist verrückt, wie viel Rundenzeit sich auf diesem Weg herausholen lässt", wundert sich Stroll über Unterschiede im Qualifying und findet: "Es bedeutet einfach alles."

Der 19-Jährige, der seit seinem Debüt deutlich langsamer ist als Teamkollege Felipe Massa, räumt Eingewöhnungsprobleme ein. "Wenn man aus der Formel 3 kommt, kennt man Einschränkungen wie diese nicht. Da bist du selbst das einzige Limit", so Stroll, der an auf Anhieb Grip bietende und extrem haltbare Gummis in der Nachwuchsserie erinnert. Damit ist nach seinem Aufstieg Schluss: "Jetzt muss ich alles rundherum hinbekommen und im richtigen Moment selbst funktionieren."

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Das Problem: Stroll kann am Volant nur den Ausschlag geben, wenn sonst alles im Lot ist. Sind die Reifen zu kalt, lässt sich nichts mehr reparieren. "Sogar wenn du der beste Fahrer der Welt bist, bekommst du nicht die Runde hin, die du haben willst", moniert er. Seine mangelnde Formel-1-Erfahrung ist alles andere als hilfreich, zumal es mit dem Aufwärmen nicht getan ist. "Die Reifen halten nicht die ganze Runde", bläst er die Backen auf. "Es geht darum, Druck zu machen und anschließend zu überleben."

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