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Hamilton schwärmt für China: "Müssen Rennen behalten!"

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton zeigt sich überwältigt vom Zuspruch der Zuschauer in Schanghai und bangt mit ihnen um eine gute Show im Rennen

Lewis Hamilton
Wie Zuhause: Lewis Hamilton lässt sich von den asiatischen Fans feiern
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Hat Lewis Hamilton eine zweite Heimat gefunden? Szenen wie in Schanghai an diesem Wochenende kennt man von dem Mercedes-Piloten sonst nur von seinem Heim-Grand-Prix in Silverstone. Am Freitag beglückte er die Zuschauer an der Strecke mit der Verteilung von Geschenken während der stillgelegten Trainingssession. Am Samstag ließ er sich nach dem Erringen der Pole-Position feiern wie nach einem Sieg. Und er fordert: "Wir müssen dieses Rennen behalten!"

Hamilton scheint in China ein Publikumsliebling zu sein. Schon am Flughafen begrüßten ihn hunderte Fans. Und er will die Treue der Zuschauer belohnen: "Für den Sport ist es besonders wichtig, dass wir uns um die Fans kümmern. Deswegen kommen sie her. Sie wollen die Autos sehen, aber auch in Kontakt mit dem Fahrer kommen, den sie mögen."

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Eine gute gefüllte Tribüne schon zum Trainingsauftakt, gute gelaunte Fans vom Großvater bis zum Kleinkind, kuriose Verkleidungen - bei dem seit 2004 im Formel-1-Kalender bestehenden China-Grand-Prix geht es schon beinahe so rege zu wie in Japan.

"Unmöglich, meine Fans zu ignorieren"

Hamilton gefällt die Atmosphäre. Er ist außerdem für seinen Einsatz für die Fans bekannt. Vor allem über die sozialen Medien sucht er den Kontakt zu ihnen. Dort nennt er sie Liebevoll "Team LH".

"Für mich ist es unmöglich, meine Fans zu ignorieren", erklärt er. "Sie stehen da oben mit ihren Flaggen und stechen total raus. Es gibt noch einen anderen Ort - in Kurve 14, da sind auch viele britische Flaggen zu sehen."

Dabei hatten es die Zuschauer vor allem zu Beginn des Wochenendes nicht leicht. Am Donnerstag schütte es bereits vom Himmel. Auch der Freitag bot widrige Bedingungen. Dazu kam noch, dass es kaum Autos auf der Strecke zu sehen gab - das erste Training wurde stark verkürzt, das zweite fand gar nicht statt.

Bangen um den Grand Prix

"Trotzdem das Wetter sehr durchwachsen ist, kommen sie her", lobt Hamilton. "Das ist auch eine fantastische Strecke, obwohl sie weit von der Stadt entfernt liegt und es lange dauert, hier herzukommen. Aber die Fans sind gestern den ganzen Tag geblieben."

Bisher waren die Rennen in Japan und Brasilien die einzigen Kurse außerhalb Europas, die im aktuellen Rennkalender unter Langzeit-Fans und Fahrern als Traditionstrecken anerkannt und auch als erhaltenswert erachtet wurden. Neuere Strecken, wie zum Beispiel der Kurs in Malaysia, könnten außerdem der Linie der neuen Rechteinhaber Liberty Media zum Opfer fallen.

Hamilton bangt jedenfalls um Chinas Zukunft in der Formel 1 und darum, dass das Wetter dem Grand Prix am Sonntag keinen Strich durch die Rechnung macht: "Ich hoffe, dass wir das Rennen auch wirklich fahren können. Wir haben hier einen unglaublichen Fanzuspruch und wollen sicherstellen, dass wir den Zuschauern eine gute Show bieten können."

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