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Eddie Irvine: Vettel ist ein "arroganter, eingebildeter Bengel"

Neue Folgen: "Ein Drink mit Eddie Irvine" geht in die zweite Staffel und startet mit scharfer Kritik an Ferraris Melbourne-Sieger Sebastian Vettel

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Arrogant und eingebildet: Eddie Irvine hält offenbar nicht viel von Sebastian Vettel. Klicken Sie sich jetzt durch die Highlights des Grand Prix von Australien!
Arrogant und eingebildet: Eddie Irvine hält offenbar nicht viel von Sebastian Vettel. Klicken Sie sich jetzt durch die Highlights des Grand Prix von Australien!

(Motorsport-Total.com) - Eddie Irvine findet, dass Melbourne-Sieger Sebastian Vettel ein "arroganter, eingebildeter Bengel" ist und bei weitem nicht das Format von Michael Schumacher hat. Das erklärt der ehemalige Ferrari-Fahrer - nicht ohne Augenzwinkern - in der ersten 2017er-Folge unserer Video-Interviewserie "Ein Drink mit Eddie Irvine", die seit heute auf der Desktop-Version unseres Portals, auf YouTube und Facebook on demand gesehen werden kann.

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Dass Vettel 2016 noch regelmäßig am Funk gemurrt hat ("Get him out of the way!"), aber plötzlich nach dem ersten Sieg wie ein neuer Mensch rüberkommt, fällt für Irvine unter "deutsche Arroganz". Allerdings sei Vettel kein Einzelfall: "So verhalten wir uns eben", sagt der ehemalige Grand-Prix-Pilot. "Ich war genauso. Lewis ist genauso. Schau dir Alonso an: genauso. Diese Jungs sind arrogant. Das ist es, was sie angetrieben hat, in die Formel 1 zu kommen."

"Wenn sie in der Formel 1 angekommen sind, mit so viel Bewunderung, die ihnen entgegengebracht wird, wird ihr Narzissmus entfacht, ihre Arroganz und all die anderen schrecklichen Eigenschaften, für die Menschen nicht gemacht sind, aber die fantastisch sind, wenn du sie gerade erlebst", erklärt Irvine und wagt eine Prognose: "Sebastian wird so bleiben, bis der Mercedes wieder davonfährt. Dann wird's wieder hässlich."

Irvine findet zudem, dass Vettel bei weitem nicht auf dem gleichen Level fährt wie einst sein langjähriger Teamkollege Michael Schumacher. Der größte Unterschied sei der Umgang mit schwierigen Situationen: "Michael war in einem Punkt ganz außergewöhnlich: Selbst wenn es wirklich schlecht lief, hat er mit Todt daran gearbeitet, die ganze Sache zusammenzuhalten. Darin war er ganz erstaunlich."

"Die Sache mit Michael ist: Vettel ist ein verdammt guter Fahrer, aber Michael war auf einem anderen Level. Lewis ist ein verdammt guter Fahrer, aber Michael war auf einem anderen Level. Jeder wusste, dass Michael auf einem anderen Level war. Heute fragt man sich, wer der Beste ist: Vettel, Alonso oder Hamilton? Und letztendlich liegt es wahrscheinlich nur an deinem persönlichen Geschmack", sagt er.

"Zu meiner Zeit gab es, nach Sennas Tod, nur noch Michael. Zumindest bis Alonso kam und Michael langsam älter wurde. Alonso war der junge, hungrige Wolf. Aber bis dahin stellte niemand in Frage, ob etwas Michaels Fehler gewesen sein könnte. Denn es war nie Michaels Fehler", findet Irvine. "Niemand konnte ein Auto so gut fahren wie Michael Schumacher. Das hat Ferrari damals geholfen. Denn sie haben nie mit dem Finger auf Michael gezeigt. Zurecht! Es war nie sein Fehler."

Und weiter: "Ich wusste, dass ich nicht so gut war wie Michael. Als wir Teamkollegen waren, habe ich Michael gesehen und erkannt, dass er mit dem Auto Dinge anstellen konnte, die ich nicht konnte. Als ich ihn von außerhalb des Autos beobachtet habe, konnte ich sehen, dass er Dinge anstellen konnte, zu denen sonst niemand in der Lage war. Zu meiner Zeit gab es Mika (Häkkinen), der vielleicht besser war als der Rest von uns. Aber Michael war nochmal besser als er."

Im Videobereich auf unserem Portal können Sie sich jetzt sowohl Highlight-Ausschnitte als auch die komplette erste Folge von "Ein Drink mit Eddie Irvine" ansehen. Das Format der Serie wurde 2016 ins Leben gerufen und basiert lose auf der legendären "Zigarette mit Helmut Schmidt" in der Wochenzeitung 'Die Zeit'. Wobei Eddie Irvine in seinen Gesprächen mit Chefredakteur Christian Nimmervoll als Nichtraucher nicht zur Zigarette, sondern zum Drink greift...

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