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2004: Ein Bahrain-Grand-Prix für die Ewigkeit

Die unglaubliche Geschichte, wie ein Concorde-Flug Jackie Stewarts die Formel 1 2004 nach Bahrain brachte und Schumachers Aberglaube vor dem Start für Hektik sorgte

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Wir schreiben das Jahr 2004, als die Formel 1 in eine völlig neue Welt eintaucht: Erstmals findet ein Grand Prix in der arabischen Welt statt. Das Besondere an der von Hermann Tilke gebauten Strecke: Sie wurde direkt in die Wüste gepflanzt. Das bedeutet für die Teams eine zusätzliche Herausforderung. Denn neben der meist großen Hitze wird häufig Sand auf die Strecke geweht, der dann im Auto für Probleme sorgen kann.
Wir schreiben das Jahr 2004, als die Formel 1 in eine völlig neue Welt eintaucht: Erstmals findet ein Grand Prix in der arabischen Welt statt. Das Besondere an der von Hermann Tilke gebauten Strecke: Sie wurde direkt in die Wüste gepflanzt. Das bedeutet für die Teams eine zusätzliche Herausforderung. Denn neben der meist großen Hitze wird häufig Sand auf die Strecke geweht, der dann im Auto für Probleme sorgen kann.

(Motorsport-Total.com) - Ein Grand Prix in der Wüste? Das ist in den 1990er-Jahren noch eine unvorstellbare Vision. 2004 sollte der Grand Prix auf dem Bahrain International Circuit aber erstmals über die Bühne gehen. Was bis heute kaum jemand weiß: Formel-1-Legende Jackie Stewart leistete einen entscheidenden Beitrag, um die Wüste für die Königsklasse des Motorsports tatsächlich zum Leben zu erwecken - und zwar ausgerechnet im legendären Überschall-Linienflugzeug Concorde.

Der Schotte, laut eigenen Angaben der Mann mit den meisten Concorde-Flugmeilen überhaupt, war im Jahr 1999 wieder einmal auf dem Weg in die USA, und kam dabei mit einem Mann aus Bahrain ins Gespräch. Was er zunächst nicht wusste: Es handelte sich um den neuen Emir von Bahrain, Scheich Hamad bin Isa al Chalifa, dessen Vater kurz davor gestorben war.

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Der 49-Jährige befand sich damals auf dem Weg nach New York zu den Vereinten Nation, um dort seine Reformpläne für das Land zu präsentieren. Er wollte das Land in ein Königreich umwandeln und Parlamentswahlen einführen, an denen Frauen teilnehmen dürfen. Und somit dem Inselstaat im persischen Golf zu globaler Anerkennung verhelfen, denn wenn Öl uns Gas versiegen, muss auf anderem Wege Geld in die Region gespült werden. Das Referendum Anfang 2001 sollte den Weg dazu ebnen.

Wie Stewart den Emir von Bahrain überzeugt

Als er dem dreimaligen Weltmeister, der zu diesem Zeitpunkt Teamchef seines eigenen Rennstalls war, von seinem Vorhaben erzählte, fackelte die Rennlegende nicht lange. "Wenn du das willst, dann musst du die Formel 1 holen." Eine Idee, die dem damaligen Emir, der durch die Umwandlung zum König wurde, durchaus gefiel.

Stewart wusste, wovon er sprach: Auf den Boliden des begnadeten Netzwerkers prangten die Aufkleber von Malaysia, wo noch im selben Jahr der erste Grand Prix stattfinden sollte. Auch ein Rennen in Südostasien war für die Formel 1 damals also noch komplettes Neuland.

Und so bat Scheich Hamad bin Isa al Chalifa Stewart darum, ihm einen Termin bei Formel-1-Boss Bernie Ecclestone einzufädeln. Für die Legende kein Problem, schließlich hat die gemeinsame Freundschaft mit dem 1970 tödlich verunglückten Renn-Ass Jochen Rindt, dessen Manager Ecclestone war, die beiden zusammengeschweißt.

Ferrari legt sich gegen Grand Prix quer

Der Zampano stand der Idee damals positiv gegenüber: Die Bahrainis hatten Geld, also konnte Ecclestone hohe Lizenzgebühren verlangen. Und ein Grand Prix in der Wüste war eine neue Attraktion, die der Formel-1-Zirkus bis dahin noch nicht im Programm hatte. Einziges Problem: Ecclestone, der dabei war, sich die kommerziellen Rechte der Formel 1 zu sichern, lag zu diesem Zeitpunkt im Clinch mit der EU und mit den Teams Williams und McLaren.

Was würden also die Teams sagen, wenn er nach Malaysia mit Bahrain den nächsten Formel-1-Exoten präsentieren würde? Ecclestone beauftragte Stewart, der inzwischen sein Team an Ford verkauft hatte, Salman bin Hamad bin Isa Al Chalifa, Kronprinz und Sohn des Königs, bei allen Teamvertretern vorzustellen. Der damals 30-Jährige gilt als Motorsportenthusiast.

Stewart lud den Kronprinzen also zum Grand Prix von Italien nach Monza ein, um ihn dort in die Glamour-Welt der Formel 1 einzuführen. Teil des Programms: Besuche in allen Boxen und Gespräche mit den Teamchefs, um auch die Rennställe von einem Wüstenrennen zu begeistern. Es lief gut, ehe man bei Ferrari, dem wichtigsten Team der Formel 1, abblitzte.

Bahrains Kronprinz bricht Montezemolos Widerstand

Der damalige Ferrari-Boss Luca di Montezemolo stellte sich die Frage: Was will Ferrari denn in der Wüste? Und außerdem: Dort verkauft man doch keine Sportwägen. Stewart ließ allerdings nicht locker: Er bat um einen Termin bei Montezemolo in Maranello, zu dem er den Kronprinzen mitnehmen würde, um die Sache erneut zu besprechen.

Der stolze Italiener ließ sich aber erneut nicht für die Idee erweichen. Außerdem nahm er den Kronprinzen wegen seines niedrigen Alters nicht ernst. Wie sollte der ein Formel-1-Rennen auf die Beine stellen? Das Gespräch schien bereits gescheitert, als das Trio Montezemolos Büro über eine Wendeltreppe verließ, an der zahlreiche Fotos aus der legendären Ferrari-Formel-1-Historie hingen. Als der Kronprinz ein Foto aus dem Jahr 1975 von Niki Laudas ersten Ferrari-Titel mit Montezemolo erspähte, zeigte er auf den damals erst 27-jährigen Teamchef und sagte: "Man sollte einen jungen Mann nie unterschätzen."

Mit dieser Schlagfertigkeit beeindruckte er den Ferrari-Boss, und das Eis war damit gebrochen: Auch die Scuderia legte sich somit nicht mehr gegen das Rennen quer. Damit stand dem Bau des Kurses nichts mehr im Wege: Der Fünfjahres-Vertrag wurde 2002 im Rahmen des Grand Prix in Monza unterschrieben, Ecclestone schlug seinen Haus-und-Hof-Rennstreckenarchitekten Hermann Tilke für das aufwändige Projekt vor.

Ecclestone unterschreibt Fünfjahres-Vertrag

Der Vertrag des 2004 geplanten Rennens war für den Zampano ein voller Erfolg: Rund 25 Millionen US-Dollar sollte er jährlich an Lizenzgebühren einstreifen, die Bahrainer ließen sich den Bau des BIC 150 Millionen US-Dollar kosten. Der Concorde-Flug des damaligen Emirs hatte sich ausgezahlt: Auch in Ägypten, Dubai, Katar und im Libanon zeigte man plötzlich Interesse an einem Formel-1-Rennen, doch Bahrain war seiner Zeit voraus.

Auch, weil man sofort aufs Ganze ging: Obwohl den Bahrainern von Experten geraten wurde, zuerst eine Go-Kart-Strecke zu bauen, damit sich der Motorsport im eigenen Land entwickeln konnte, machte man in der Sachir-Wüste alles auf einmal. "Das Formel-1-Rennen war das erste internationale Rennen überhaupt. Es gibt hier überhaupt keinen Kartsport", stellt Scheich Salman bin Isa al Chalifa, Streckenchef des Kurses in Bahrain, klar. In 16 Monaten stampften über 2000 Arbeiter, großteils Inder, den zu diesem Zeitpunkt modernsten Rennkurs der Welt aus dem Boden. Rund um das Fahrerlager, das eine Oase symbolisieren sollte, wurden 600 Palmen gepflanzt.

Auch das Datum sollte zur Inszenierung beitragen: Der 4. April 2004 (04.04.04). Doch schon damals lief nicht alles ganz nach Plan: Im Vorfeld des Rennens wurde die Angst um einen möglichen Terroranschlag immer größer, schließlich verfügte das Königreich über einen NATO-Stützpunkt.

Kurs wird im letzten Moment fertig

Durch die Ermordung von Hamas-Führer Scheich Agmed Yassin war die politische Lage aufgeheizt - 200 Demonstranten bewarfen die US-Botschaft mit Steinen. Und da die World-Trade-Center-Katastrophe am 11. September 2001 noch nicht allzu lange vergangenen war, ging bei einigen die Angst um.

Dazu kam, dass der BIC beinahe nicht fertig wurde. Zwei Wochen vor dem Rennen schrillten bei Ecclestone die Alarmglocken. Die Versorgung des Fahrerlagers mit Wasser, Strom und auch das Telefonnetz sorgte für Probleme, da die Infrastruktur im Gegensatz zu anderen Rennstrecken in der Wüste vor dem Bau nicht vorhanden war.

Ecclestone schickte daher seinen Weggefährten Philippe Gurdjian, der schon das Projekte in Sepang überwacht hatte, nach Bahrain, um kurz vor dem Grand Prix einen Lagebericht abzugeben. "Nichts ist bereit, aber wir werden fertig", ächzte der Franzose. Das Kunststück gelang tatsächlich.

Terrorgefahr: Zehn Securitys für Schumacher

Und auch das Sicherheitsproblem löste man nach Bahrain-Art: Der Kronprinz, der auch als Oberbefehlshaber über das Militär fungierte, kommandierte 640 Soldaten und Polizisten dafür ab, den Grand Prix vor eventuellen Anschlägen zu schützen. Scharfschützen bewachten den Kurs, Stars wie Michael Schumacher wurden von bis zu zehn Securitys bewacht. Nur Ecclestone selbst verzichtete und zeigte sich gelassen: "Ich fühle mich hier sicherer als in London."

Die Piloten, die allesamt im noblen Ritz-Carlton untergebracht wurden, zeigten sich von der Gastfreundschaft in Bahrain auf Anhieb begeistert. "Ich wusste nicht, was mich erwartet, und ich bin nie zuvor in dieser Region gewesen, aber ich war von der Herzlichkeit dieser Menschen beeindruckt", beschrieb Jenson Button seine ersten Eindrücke. "Vom Prinzen bis zum Streckenarbeiter - alle freuen sich auf die Formel 1."

Nur der Wüstensand machte den Teams Sorgen: Damit der Grip auf der Strecke nicht darunter leidet, ließ der slowenische Asphaltspezialist beim Bau der Strecke extra ein klebriges Zusatzmittel für den Belag einfliegen. Und am Mittwoch vor dem Rennen rückte die Feuerwehr aus: 100 Mitarbeiter säuberten die Piste.

Auflauf der Könige bei Bahrain-Premiere

Doch wie lautete das Feedback der Piloten nach den ersten Runden auf dem Bahrain International Circuit? Ecclestone wollte es genau wissen und fragte am Samstagnachmittag bei allen Piloten nach. Der Tenor war positiv. "Ich bin sehr zufrieden mit der Anlage und dem Layout", urteilte Schumacher. "Es ist interessant und wegen seiner Steigerungen und Gefälle ziemlich abwechslungsreich." Jordan-Pilot Nick Heidfeld meint: "Auf den Zeichnungen sah die Strecke langweilig aus, aber in echt ist sie durchaus anspruchsvoll."

Und so zeigte sich auch Ecclestone zufrieden: "Ich bin happy, die Teams sind happy, jetzt brauchen wir nur noch ein spannendes Rennen." Zumal die Wüstenpremiere auch die VIPs anzog: Neben Star-Wars-Regisseur George Lucas tummelte sich mit Prinz Albert von Monaco, Spaniens König Juan Carlos und König Abdullah von Jordanien der Hochadel im Fahrerlager von Bahrain. Und Prinz Andrew reiste aus Großbritannien mit Jackie Stewart an, der für das Rennen kräftig die Werbetrommel rührte: "Ein Grand Prix im Nahen Osten ist total logisch. Weil alles, was wir für unsere Rennmotoren brauchen, aus dieser Gegend kommt."

Das Qualifying wurde zu einem klaren Paarlauf: ganz vorne rangierte Michael Schumacher mit 0,391 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Rubens Barrichello. Dahinter die beiden BMW-Williams von Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher, der bereits das gesamte Wochenende lang mit einem Wechsel zu Toyota in Verbindung gebracht wurde. Und in der dritten Reihe das BAR-Honda-Duo Jenson Button und Takuma Sato.

Blamage für McLaren

Und McLaren-Mercedes? Die Silberpfeile enttäuschten mit dem MP4-19 erneut: David Coulthard, bei dem am Samstag eine Bremsscheibe explodierte, kam nicht über Startplatz zehn hinaus, Kimi Räikkönen gelang nicht einmal eine Rundenzeit.

Der Finne - im Jahr davor beinahe Weltmeister - hatte schon am Freitag auf unliebsame Art und Weise Geschichte geschrieben: Er war der erste Pilot, der wegen eines Motorwechsels eine Rückversetzung um zehn Startplätze hinnehmen musste. Der letzte Startplatz war ihm somit gewiss. Auch der Sonntag sollte für die Truppe um Ron Dennis und Norbert Haug ein Fiasko werden.

Bei Räikkönen ging der Mercedes-Motor nach neun Runden erneut hoch, nachdem sich der Finne ein Match mit dem beherzt fahrenden Jaguar-Rookie Christian Klien lieferte. Der McLaren-Mann, der auch die ersten zwei Saisonrennen nicht beendet hatte, ließ seinem Frust freien Lauf und stellte seinen Boliden nicht sofort ab, was das Mercedes-Fiasko noch plakativer machte: Der Feuerschweif am Heck des McLaren war ein beliebter Aufmacher der Montagszeitungen. Und das unmittelbar vor der Daimler-Chrysler-Hauptversammlung in Berlin am Mittwoch - ein schlechtes Timing.

Schumacher: Aberglaube sorgt für Schreck

Zumal auch Coulthard, der im Rennen stets im Bereich von Platz zehn lag, mit einem Problem im Motorenumfeld ausscheiden sollte. Und was macht der gefürchtete Wüstensand? Der sorgt nicht während des Rennen, sondern davor für Probleme: Am Sonntagvormittag tobt rund um den Kurs ein Sandsturm. Peter Sauber berichtete von mehreren Auffahrunfällen bei der Anreise zur Strecke, da die Sicht gleich null war. Und Niki Lauda stellte klar: "Bei diesen Bedingungen könnte man kein Rennen fahren."

Beim Start war die Luft allerdings wieder rein. Nur Schumacher hatte bereits eine Schrecksekunde hinter sich: "Ich bin im letzten Moment draufgekommen, dass ich mein Amulett - den Glücksbringer von meiner Frau Corinna - im Hotel vergessen hatte." Ein Teammitarbeiter eilte also zurück ins Hotel, um den abergläubischen Ferrari-Piloten zu beruhigen. "Ohne mein Amulett starte ich nie, weil ich will, dass Corinna und meine Kinder Gina-Maria und Mick immer bei mir sind", erklärte er.

Ralf Schumacher kollidiert mit Sato

Als die Rotlichter auf dem Bahrain International Circuit dann erstmals ausgingen qualmten bei beiden Ferrari-Piloten in der ersten Kurve die Bremsen, doch Schumacher und Barrichello konnten die Führung vor Montoya verteidigen. Sato katapultierte sich auf Platz vier nach vorne und hatte somit Ralf Schumacher im Nacken. Bereits in der sechsten Runde verließ den BMW-Williams-Piloten die Geduld: Er setzte sich in der ersten Kurve neben den Japaner und ließ diesem in der folgenden Linkskurve keinen Platz zum Überleben. Bei der Kollision flog Schumacher spektakulär über das rechte Vorderrad des BAR von der Piste.

"Ralf hat einfach in mich reingelenkt und ist in mich reingefahren", beschwerte sich der Japaner, der wie der Deutsche an den Folgen des Crashs litt: Die Spur seines Boliden war verstellt. Daraufhin belebten die Aufholjagden Schumachers und Alonsos, der sich nach einer Kollision mit Klien früh einen neuen Frontflügel hatte holen müssen, das Rennen.

Schumachers souveräner Sieg

Schumacher fuhr an der Spitze einsam auf und davon, sein Teamkollege kam beim dritten Stopp und letzten Stopp in Nöte, als ihn die Ferrari-Crew zu früh losschickte und er beinahe in den herannahenden Renault-Piloten Jarno Trulli knallte. Da der Brasilianer eine Zehn-Sekunden-Strafe fürchtete und so Montoya Platz zwei abgestaubt hätte, erhöhte er am Ende das Tempo. Die FIA belangte schließlich aber nur Ferrari mit 10.000 US-Dollar Strafe für das Vergehen.

Für Montoya reichte es am Ende aber nicht einmal für Platz drei, da sich in den Schlussrunden alle Gänge des BMW-Williams mit der gewöhnungsbedürftigen Frontpartie verabschiedeten. Der Kolumbianer wurde bis auf Platz 13 durchgereicht. Und so stand am Ende Button hinter dem Ferrari-Duo zum zweiten Mal in seiner Karriere auf dem Podest. Die verbleibenden Punkteränge belegten Trulli, Sato, Alonso, Ralf Schumacher und Jaguar-Pilot Mark Webber.

Und auch ein Zuschauer durfte sich am Ende zu den Gewinnern zählen: Die Rennbetreiber verlosten unter den 42.000 Ticketbesitzern am Sonntag einen Luxussportwagen. Dass es sich dabei ausgerechnet um einen Ferrari 360 Modena handelte, wo doch der Präsident der Scuderia am Anfang so vehement gegen das Rennen in der Wüste Position bezogen hatte, ist eine Ironie der Geschichte.

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