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Toto Wolff über James Allison: "Wollten ihn schon viel früher"

Der Mercedes-Sportchef verspricht dem beruflich und privat gebeutelten Allison, ihm zu helfen, "das Blatt zu wenden" - Übertriebene Erwartungen bei Ferrari?

James Allison
James Allison im Mercedes-Dress: Hier soll sich der Ingenieur wieder wohlfühlen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Sportchef Toto Wolff will dem neuen Technikexperten James Allison helfen, ein dunkles Kapitel seines Lebens zuzuschlagen. Wie der Österreicher im Gespräch mit dem 'Corriere della Serra' sagt, hätte der von Ferrari zu den Silberpfeilen gestoßene Ingenieur nicht nur unter dem Tod seiner Ehefrau zu leiden gehabt. "Er hat eine fürchterliche Zeit hinter sich - mit einer Familientragödie in einem Jahr, in dem Ferrari nicht die Erwartungen von Präsident Sergio Marchionne erfüllt hat."

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Die Bemerkung darf als Kritik am FIAT-Boss verstanden werden. Schließlich hatte der in Fachkreisen als Bulldozer bekannte Topmanager den WM-Titel gefordert - und musste mitansehen, wie seine Scuderia die Saison ohne Grand-Prix-Erfolg beendete. Glaubt man Wolff, lag das nicht an Allison, den er nach seinem ersten Arbeitstag am Rande der Tests in höchsten Tönen lobt: "Dank seiner Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit passt er perfekt", findet Wolff. "Wir teilen die gleiche Philosophie."

Offenbar war Mercedes schon weit früher an einer Verpflichtung interessiert: "Weil wir dachten, er sei der richtige Mann für unsere Struktur. Aber er war einfach nicht auf dem Markt", begründet Wolff. Er ist daran interessiert, dem 49-jährigen Briten mehr zu bieten als Erfolg auf der Rennstrecke und einen dicken Gehaltsscheck - etwas, wofür bislang die Ferrari-Familie bekannt gewesen ist: "Er ist sehr motiviert und wir werden ihm helfen, das Blatt zu wenden", verspricht Toto Wolff.

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