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Niki Lauda: "Bankautomaten brauche ich nicht"

Für Niki Lauda ist Motivation das Zauberwort für langfristigen Erfolg - Dabei brauche er "keine Freunde, um Entscheidungen zu treffen"

Niki Lauda
Wie tickt Niki Lauda privat?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Niki Lauda ist auf und neben der Rennstrecke erfolgreich. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister brachte nicht nur das Mercedes-Team rund um Toto Wolff in die Weltmeister-Erfolgsspur, sondern hob mit seiner eigenen Fluglinie auch abseits der Piste ab. Der Österreich sei dabei selbst immer auf dem Teppich geblieben: "Mit 300 oder 400 Euro kann ich schon eineinhalb Monate herumgehen und habe immer noch was. Ich lebe sparsam und normal."

Dabei verrät der tüchtige Geschäftsmann gegenüber dem Pay-TV-Sender 'Sky': "Ich habe meinen Namen 'ver-airlined', wenn man so will. Lauda Air gab es schon länger. Seit neun Jahren habe ich den Namen Niki für die Low-Cost-Airline verwendet, die sehr gut funktioniert." Laudas Fluglinie wurde mittlerweile von Air Berlin übernommen. Seit Weihnachten kümmert sich der 67-Jährige um das neue Privatflieger-Unternehmen 'Lauda Motion'. Dieses fliegt mit 15 Privatfliegern, welche die Besitzer in Laudas Obhut geben: "Ich mache die Technik, die Piloten, die Simulatorchecks und garantiere ihnen, dass ihr Flugzeug gewerblich richtig eingesetzt wird."

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Der selbst ernannte "Perfektionist" habe durch das Rennfahren viel für sein späteres Leben gelernt. "Den ersten Grand-Prix-Sieg merkt man sich ein Leben lang, den zweiten vergisst man schnell wieder," erklärt der Formel-1-Experte. Um langfristigen Erfolg zu haben, müsse man sich immer wieder motivieren können. Bestes Beispiel sei Michael Schumacher, so Lauda: "Das sind die größten Sportler, weil sie immer wieder die Motivation finden, nach einem tollen Sieg den nächsten erreichen zu wollen."

Während der Testfahrten Mitte letzter Woche besuchte die Skifahrerin Lindsey Vonn in Barcelona Lewis Hamilton. Für Niki Lauda ein absolutes Vorzeigebeispiel für Motivation im Sport: "Sie hat mir erklärt, wie sie mit einer Sekunde Vorsprung eine Abfahrt oder Riesenslalom gewinnt. Da sage ich zu ihr: 'Wie machst du das mit deiner Umwelt?' Da sagt sie: 'Ich habe keine Freunde'. Also noch so eine. Sie muss, um wirklich erfolgreich zu sein, die Dinge mit sich selbst ausmachen. Da kann keiner von außen helfen."

Erfolg mache ihn einsam - oder doch eher andersrum? Für Lauda eine Frage der inneren Einstellung: "Mir wird immer vorgeworfen, ich hätte keine Freunde. Die Freunde, die glauben welche zu sein, sind dann beleidigt. Ich drücke es so aus: Ich brauche keine Freunde, um meine Entscheidungen zu treffen. Ich kann es selber."

"Mit 300 oder 400 Euro kann ich schon eineinhalb Monate herumgehen und habe immer noch was. Ich lebe sparsam und normal."
Niki Lauda

Zwar dürfte der Österreicher finanziell ausgesorgt haben, Geldautomaten meide der bekennende Bargeld-Fan dennoch ganz bewusst. Das Mercedes-Aufsichtsratsmitglied gehe lieber persönlich zum Bankschalter. Als dort die Schlange neulich zu lang war, musste Lauda seine Prinzipien kurzerhand über Bord werfen und den ungeliebten Bankautomaten betätigen: "Ich habe das erste Mal so Geld abgehoben. Das hat sehr gut funktioniert. Ich war überrascht. Ich weiß gar nicht, was es dort für Limits gibt. Das ist bestimmt unterschiedlich. Ich dachte immer, ich dürfte nicht mehr als 400 Euro auf einmal abheben. Auf meinen Automaten war ein Knopf für 1.500 Euro. Da habe ich draufgedrückt - und dann kam es tatsächlich in Hundertern heraus."

So kam es zu einem eher ungewollten "Luxusproblem" für die Formel-1-Legende: "Jetzt habe ich das Problem, dass ich so viel Geld dabei habe. Warte ich halt vier Monate bis zum nächsten Mal. Es war aber ein positives Erlebnis. Bevor ich mich anstelle, werde ich logischerweise das gleiche noch einmal machen."

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