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Nach TAG-Heuer-Deal: Red Bull trennt sich von Infiniti

Kurz nach der Verkündung der Motorenpläne für 2016 geben Red Bull und Infiniti die Trennung bekannt - Keine Werbung für Renault-Nissan-Konzern

Daniel Ricciardo, Daniil Kwjat
Nichts ist für die Ewigkeit: Red Bull und Infiniti trennen sich
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der Umbruch bei Red Bull Racing geht voran: Nach der Trennung von Renault gibt das Team nun auch die Trennung von seinem Titelsponsor Infiniti bekannt. Die Luxusmarke von Nissan war seit 2011 Teil des Rennteams und seit der Saison 2013 Titelsponsor, was sich insbesondere an violett gefärbten Teilen des Fahrzeugs festmachen ließ. Das Sponsoring hatte 'Autosport' zufolge einen Wert von 70 Millionen Dollar (64 Millionen Euro).

Hintergrund ist eine Abmachung zwischen Red Bull und Renault, die sich auf die Lieferung von Antriebseinheiten alleine bezieht und keinerlei Marketing-Aktivitäten beinhaltet. Red Bull hatte bereits vergangene Woche bekanntgegeben, dass der künftige Motor "TAG Heuer" heißen wird (Mehr dazu hier). Red Bull und Renault hatten sich in der Saison 2015 angesichts der lahmenden Antriebseinheit hoffnungslos zerstritten. Renault wird sich daher ab 2016 wieder werksseitig engagieren. Für Red Bull ist der Deal eine Notlösung, nachdem weder Mercedes noch Ferrari Lust auf eine Belieferung hatten.

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Infiniti hat Red Bull zu seiner erfolgreichsten Zeit gesponsert: In die gemeinsamen Jahre fallen 35 Pole-Positions, 37 Grand-Prix-Siege und 80 Podiumsplätze. "Wir möchten Infiniti einen großen Dank für ihren Beitrag aussprechen", sagt Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Seit sie im Jahre 2013 unser Titelsponsor geworden sind, haben sie eine größere Sichtbarkeit genossen als jeder andere Hersteller in diesem Sport. Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute."

Neben dem Marketing-Effekt profitierte Infiniti auch direkt von der Partnerschaft: Insbesondere Sebastian Vettel war in die Entwicklung neuer Straßenfahrzeuge des Nobelherstellers verwickelt.

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