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Domenicali vermisst "außergewöhnliche" Nachwuchspiloten

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali sieht keinen potentiellen Weltmeister in den Nachwuchsserien, aber die Anforderungen an die Fahrer insgesamt steigen

Stefano Domenicali
Wirklich keiner in Sicht? Domenicali vermisst "außergewöhnliche" Nachwuchspiloten
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Wer tritt eines Tages in die Fußstapfen von Sebastian Vettel, Fernando Alonso und Co? Dieser Frage ist Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali nachgegangen. Der Italiener sieht aber im Moment nach eigener Aussage keinen neuen potentiellen Titelträger in den Nachwuchsserien dieser Welt aufkommen. "Die sehe ich ehrlicherweise nicht", sagt er gegenüber der brasilianischen Tageszeitung 'O Estado de S. Paulo'. Neben möglichen neuen Sternen am Formel-1-Himmel steht ebenso die Frage im Raum: Wie sieht die zukünftige Fahrergeneration aus und welche Anforderungen werden an sie gestellt?

Domenicali kommt dabei "wieder auf das Testverbot zu sprechen", welches Tests mit aktuellen Autos und Stammfahrern nach Saisonbeginn verbietet und gegen das er seit Jahren kämpft: "Piloten werden nicht im Simulator geformt, sondern auf der Strecke", betont er und verweist auf ein Projekt der FIA, das von Aufstiegsplänen, Training von jungen Piloten und den verschiedenen Nachwuchsserien handelt. Man müsse, so Domenicali, "ihnen die Möglichkeit zum Wachsen geben".

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Deshalb moniert der Mann aus Imola die begrenzten Testmöglichkeiten."Es ist wichtig, diesen jungen Männern die Chance zu geben, in einem Formel-1-Auto fahren zu können", so Domenicali, der die Versäumnisse auf den Punkt bringt: "Zusammengefasst: Mit diesen drei Testtagen entdecken wir keine jungen, talentierten Fahrer. Wir müssen die Strukturen ihres Trainings überdenken. Heute sind großartige Fahrer in der Formel 1, aber in den unteren Serien sieht man keine Fahrer, die durch Außergewöhnlichkeit hervorstechen."

Große Herausforderungen durch die Turbomotoren

"Heute sind großartige Fahrer in der Formel 1, aber in den unteren Serien sieht man keine Fahrer, die durch Außergewöhnlichkeit hervorstechen."
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali

Es steht nicht nur die Frage im Raum, wer Vettel und Co. in Zukunft einheizen kann, sondern vor allem wie und mit welchem Fahrverständnis dies geschehen soll. Mit den drastischen Regeländerungen im kommenden Jahr, wie der Einführung der 1,6-Liter-V6-Turbomotoren, sieht Domenicali eine technische Herausforderung für die Mechaniker und ebenso für die Fahrer. "Sie werden sich, bevor sie im Auto sitzen können, umfänglichem Training unterziehen und lernen müssen, wie man die Features während des Rennens benutzt", betont er in dem Zusammenhang.

"Piloten werden nicht im Simulator geformt, sondern auf der Strecke."
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali

"Es wird wichtig sein, im Simulator zu arbeiten, um alle Parameter zu verstehen und sich daran zu gewöhnen. Unsere Techniker entdecken jeden Tag neue Faktoren mit Auswirkung auf die Leistung des Autos", so Domenicali weiter. Für die kommende Saison prophezeit er: "Es wird wichtig sein, alles zusammenzubringen, den Piloten alles im Detail zu erklären und sie zu trainieren." Über kurz oder lang kann dies nur durch die Erweiterung der Testmöglichkeiten geschehen.

Laut Domenicali steigen die Anforderungen an die Fahrer

Wie sieht also der Fahrer aus, der die neue Formel-1-Realität ab 2014 am besten interpretiert, meistert und möglicherweise prägt? "Ich kann das Profil des Piloten nicht präzise definieren", gesteht Domenicali, der aber die Anforderungen für das kommende Jahr präzisieren kann: "Du kannst das Auto nicht die ganze Zeit voll beanspruchen. Du musst wissen, wie du mit dem Reifenverschleiß umgehst, wie in diesem Jahr auch, und ebenso mit dem Benzinverbrauch."

"Die Herausforderungen zu fahren werden noch komplexer sein als heute."
Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali

100 Kilogramm Treibstoff werden die Boliden im kommenden Jahr pro Rennen mit an Bord nehmen dürfen. "Das sind bis zu 30 bis 35 Prozent weniger als dieses Jahr", weiß Domenicali. "Es ist ein großer Unterschied. Der Pilot kann nicht nur an den Speed denken. Die Herausforderungen zu fahren werden noch komplexer sein als heute."

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