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Ferrari: Montezemolo sieht Anzeichen des Aufschwungs

Ferrari markierte in der Jerez-Testwoche die schnellste Rundenzeit, sieht sich aber noch längst nicht am Ziel: Erleichterung bei Luca di Montezemolo

Kleine Show in Spanien: Felipe Massa markierte die Bestzeit der Woche
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Wer die kombinierte Zeitenliste aller vier Testtage in Jerez betrachtet, sieht den Namen Felipe Massa ganz oben. Der Brasilianer in Diensten von Ferrari war beim Aufgalopp der Formel-1-Teams in Spanien der Mann mit der schnellsten Rundenzeit. Niemand unterbot die 1:17.879 Minuten vom Donnerstag. Ein gutes Zeichen? Zumindest kein schlechtes. Regelrechte Jubelstürme brechen in Italien allerdings nicht los.

Viele Beobachter gehen fest davon aus, dass Massa bei seinem schnellsten Versuch nicht nur frische weiche Pneus hatte, sondern auch ein relativ leichtes Auto. "Es ist immer schön, Erster zu sein, aber davon können wir uns nichts kaufen. Wir stehen mit beiden Füßen auf dem Boden und müssen jetzt mit hundertprozentiger Konzentration daran arbeiten, das Auto für das erste Rennen zu verbessern", sagt der Brasilianer, der an drei von vier Tagen im F138 saß.

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Unter Angstzuständen leidet die Konkurrenz nicht. "Wenn ich die Zeit von Massa sehe, dann finde ich meine eigene Rundenzeit nicht schlecht", brachte Nico Rosberg seine Sicht der Dinge gewohnt prägnant auf den Punkt. Der Mercedes-Pilot sprach damit das aus, was man auch im Lager von McLaren und Red Bull gedacht haben mag: Diese kleine Ferrari-Show hätten wir leicht toppen können. Nicht ohne Grund lobte Massa selbst die Leistung von Jenson Button am ersten Testtag: 1:18.861 Minuten mit mehr Sprit und härteren Reifen auf rutschiger Strecke.

"Die Basis ist erst einmal wie erwartet", schildert Luca di Montezemolo gegenüber 'agi.it' seinen Eindruck von den ersten Testfahrten. Der Ferrari-Präsident schaute sich die Fahrten in Jerez ganz genau an. Mit Schrecken denkt der Italiener noch an das vergangene Jahr zurück, als ihm Massa per Telefon sofort von einem schwachen Ferrari berichten musste. "Das aktuelle Auto unterscheidet sich außerdem von jenem, das in Melbourne in die Saison geht. Wir haben viele Daten und können uns weiter steigern", so ein erleichterter Ferrari-Boss, der Red Bull auch für 2013 als härtesten Konkurrenten ausgemacht hat.

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