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Kampf um die Cockpits: Geldsorgen treffen Zweckoptimismus

Caterham und Force India lassen auf sich warten: Petrow weiter ohne Geldgeber, Senna erwägt andere Serien, Bianchi ist zermürbt

Witali Petrow
Petrow muss geduldig sein: Er hat bei Caterham seine letzte Formel-1-Chance
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Formel 1 ist manchmal wie das Spiel "Reise nach Jerusalem". Jeder will einen Platz, aber es gibt immer weniger und grundsätzlich nicht genug. Also tanzen alle Beteiligten um die freien Cockpits wie um das goldene Kalb, um sich irgendwann darauf zu stürzen. So passiert es wieder in diesem Winter. Im Raum stehen die Stühle von Caterham und Force India, am heftigsten steppen Witali Petrow, Bruno Senna, Adrian Sutil und Jules Bianchi durch die Gerüchteküche - weitere Anwärter sind nicht fern.

Petrow kann sich seit dem Wochenende wieder mehr Hoffnungen auf einen Verbleib in der Formel 1 machen. Wie Caterhams Technikchef Mike Gascoyne erklärte, sucht das Team nach einem Fahrer mit Kleingeld. Einer seiner ärgsten Konkurrenten, Heikki Kovalainen, ist damit nicht gesegnet und scheint sich außerdem während seines dreijährigen Engagements in Leafield nicht viele Freunde gemacht zu haben. Allerdings sprechen die Finanzen zwar gegen den Finnen, aber nicht unbedingt für Petrow.

Petrow weiter ohne Sponsoren

Insbesondere der derzeitige Testfahrer Giedo van der Garde hat Geldgeber im Rücken. "Im Moment gibt es eine Menge offener Fragen", bremst Petrow-Managerin Oksana Kossatschenko die Erwartungen im Gespräch mit 'R-Sport'. "Wir haben es nicht geschafft, Sponsoren zu finden und ich weiß nicht, woher die Medien das erfahren haben wollen. Ich bin selbst Journalistin und kann mir gut vorstellen, wie sich das jemand ausmalt." Berichten zufolge soll Petrow in Russland Geldgeber akquiriert haben.

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Kossatschenko spielt den Ball weiter: "Wir müssen warten, weil sich das Team neu aufstellt. Da können wir nichts beschleunigen und sind komplett abhängig." Also doch kein Moos bei Petrow, der seine Tage in der Formel 1 schon längst gezählt sah? Das wiederum öffnet die Tür für GP2-Vizemeister Luiz Razia und seinen Landsmann Bruno Senna. "Was 2013 passiert, ist noch unklar. Wir sind in der Verlosung, aber ich habe keine Ahnung, wo es mich hin verschlägt", tappt Senna bei 'Totalrace' im Dunkeln.

Bianchi sitzt auf heißen Kohlen

Der bei Williams nicht weiter beschäftigte Pilot rechnet mit einer baldigen Entscheidung und zieht Optionen außerhalb der Formel 1 in Betracht. Aber offensichtlich erkennt Senna auch noch eine Gelegenheit, bei Force India unterzukommen: "Ich spreche mit den Teams, die noch einen Platz frei haben." Bei Vijay Mallya stehen Sutil und Bianchi wohl höher im Kurs. Die Karten des Ferrari-Juniors soll Gerüchten zufolge ein Motorendeal mit der Scuderia ab 2014 aufgebessert haben. Das ist aber reine Spekulation aus Frankreich.

Die Champagenerkorken knallen im Hause Bianchi jedenfalls nicht. "Ich warte", sagt der bisherige Testpilot, der am Wochenende das Kartevent Felipe Massas gewann, gegenüber 'RMC Sport'. Er zeigt sich abgekämpft: "Es war ein ziemlich zermürbender Winter, weil ich nicht weiß, was als Nächstes kommt. Es gibt aber eine Chance, eine gute Chance." Derweil heißt es wie für alle Beteiligten weiter warten, bis die Musik stoppt und die Stühle attackiert werden: "Wir müssen abwarten und sehen, wie sich Force India entscheidet", so Bianchi.

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