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Di Resta trauert McLaren-Cockpit hinterher

Paul di Resta macht immer noch zu schaffen, dass McLaren Sergio Perez und nicht ihn verpflichtet hat - Gute Beziehungen entscheidend für die Karriere

Paul di Resta
Paul di Resta wäre 2013 gerne für McLaren gefahren
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Auf dem Transfermarkt des Jahres 2012 wurde auch der Name Paul di Resta immer wieder gehandelt. Der Schotte war und brachte sich regelmäßig bei den großen Teams ins Gespräch. Aufgrund seiner DTM-Vergangenheit bei Mercedes hatte sich der 26-Jährige vor allem beim Werksteam der Stuttgarter sowie bei McLaren gute Chancen ausgerechnet. "Ich habe gute Beziehungen zu McLaren", sagt di Resta bei der 'Autosport'-Show in Birmingham.

"Martin Whitmarsh war sogar derjenige, der mich bei Force India ins Gespräch gebracht hat", verrät di Resta. "Außerdem war ich viele Jahre lang Mercedes-Benz-Fahrer." Doch die guten Beziehungen nützten dem Schotten letztendlich nichts. Bei Mercedes kam Lewis Hamilton zum Zug, McLaren setzte auf die Karte Sergio Perez. Vor allem an der Entscheidung von McLaren hat di Resta offensichtlich immer noch zu knabbern: "Aber ich bin Manns genug, um aufzustehen und zu sagen, dass sich der Vorstand - aus welchem Grund auch immer - dazu entschieden hat, mich nicht in das Auto zu setzen."

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"Unsere Wege könnten sich kreuzen. Vielleicht sitze ich irgendwann in einem Auto, mit dem ich sie bezwingen kann, und habe dann die Lacher auf meiner Seite", sagt di Resta. Allerdings will er nicht nachtragend sein und könnte sich einen späteren Wechsel zu seinen Landsleuten vorstellen: "Ich hätte aber auch kein Problem, mit ihnen zu arbeiten. Sie sind Profis und wollen Rennen gewinnen, und genau aus diesem Grund betreibe auch ich den Sport."

Zu Schaffen macht dem 26-Jährigen offenbar auch die Tatsache, dass bei der Verpflichtung von Perez durch McLaren nicht nur dessen fahrerische Leistung, sondern auch dessen zahlungskräftige Sponsoren ein entscheidendes Argument waren: "Es gibt auch die wirtschaftliche Seite, und da hat Perez gute Unterstützung." Seinem jungen Kollegen prophezeit di Resta bei McLaren ein schwieriges Jahr: "Er fährt jetzt zusammen mit einem der Großen und muss seine Leistung abliefern. Jenson wird ihm das Leben nicht leicht machen. Er ist vielleicht auf dem Höhepunkt seiner Leistungsfähigkeit."

Den Wechsel zu einem der großen Teams hat di Resta jedoch noch nicht abgeschrieben. Vielmehr erwartet er, dass sich auch in dieser Saison das Fahrerkarussell wieder drehen wird und sich nicht alle Personalentscheidungen als Glücksgriff entpuppen: "Viele dieser Wechsel, die das Gefüge der Formel 1 durcheinanderbrachten, haben nicht funktioniert", sagt der Schotte. "Lewis mag vielleicht die Arbeitsweise von Mercedes nicht. Es kann sich sehr schnell ändern."

Sollte ein Spitzencockpit frei werden, will di Resta zur Stelle sein: "Entscheidend ist, Ergebnisse einzufahren und sich bei den Teamchefs in Erinnerung zu rufen." Zu diesem Zweck knüpft der 26-Jährige eifrig Kontakte: "Ein gutes Verhältnis zu ihnen ist entscheidend, und das habe ich quer durchs Fahrerlager. Ich habe noch niemanden verärgert. Es geht nicht darum, um einen Job zu betteln, aber du musst zum richtigen Zeitpunkt im Kopf des Teamchefs auftauchen."

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