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Schumacher als Teamchef? Brawn schließt das aus...

Ross Brawn glaubt nicht an eine Teamchef-Karriere von Michael Schumacher und gibt zu, dass das Timing der Hamilton-Bekanntgabe überstürzt war

Michael Schumacher, Ross Brawn (Mercedes-Teamchef)
Das Duo Schumacher/Brawn gab es bei insgesamt drei unterschiedlichen Teams
© Daimler

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Karriereende von Michael Schumacher rätselt die Formel-1-Welt weiterhin, wie die Zukunft des Rekordweltmeisters aussehen wird. Viele seiner Fans hoffen, dass der Kerpener der Königsklasse in gewisser Weise erhalten bleibt, wohlmöglich sogar als Teamchef am Kommandostand. Doch Ross Brawn hält dies für ausgeschlossen.

"Der Job des Teamchefs ist ein 24-Stunden-rund-um-die-Uhr-Job", weiß Brawn aus eigener Erfahrung. "Ich glaube, dass Michael auch deswegen aufgehört hat, weil er den Freiraum für seine Familie haben wollte", erklärt er im Gespräch mit 'Auto Bild motorsport'. Zweifel an den Führungsfähigkeiten des 43-Jährigen hat der Chef des Mercedes-Teams allerdings nicht: "Wenn er etwas mit meiner Arbeit zu tun haben wollte, könnte er einen großartigen Job machen." Schließlich sei Schumacher talentiert, intelligent und professionell.

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Diese Fertigkeiten hätten ihm auch während seiner aktiven Karriere geholfen, meint Brawn über seinen langjährigen Schützling bei Benetton, Ferrari und Mercedes: "Die freien Kapazitäten im Kopf, die er neben dem Fahren auf der Rennstrecke immer hatte, haben mich am meisten beeindruckt. Während der Fahrt denkt er über die Reifen nach, die Strategie, den Verlauf des Rennens. Strategische Entscheidungen hat er mit großer Leichtigkeit gefällt." Dies habe auch seinen eigenen Job einfacher gemacht, gibt Brawn zu. "Bevor ich mit Michael zusammengearbeitet habe, habe ich das nicht erlebt."

Auf die Art des Rücktritts von Schumacher angesprochen, antwortet Brawn: "Das hat sich seit dem frühen Sommer irgendwie entwickelt. Wir hatten seitdem einige Diskussionen über eine mögliche Vertragsverlängerung, wobei ich Michael immer über den Stand unserer Gespräche mit Lewis Hamilton informiert habe. Irgendwann wurde es ernst mit Lewis. Da hat er nur gesagt: 'Das ist okay für mich, macht das!'"

Dennoch war Schumachers Ende bei Mercedes für viele Fans nicht besonders galant gelöst worden. Das sieht auch Brawn so: "Das Timing war am Ende etwas überstürzt." Hamilton habe seinem alten Team so schnell wie möglich von dem Wechsel erzählen wollen. "Dadurch ist unser Zeitplan auch beeinflusst worden."

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