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Newey genießt seine Arbeit bei Red Bull

Adrian Newey fühlt sich nach wie vor pudelwohl bei Red Bull und kann sich derzeit keinen besseren Arbeitgeber vorstellen - "Wir fördern Kreativität"

Adrian Newey (Technischer Direktor, Red Bull)
Adrian Newey macht seine Arbeit bei Red Bull großen Spaß
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Er gilt seit vielen Jahren als "Design-Guru" der Formel 1 und entwarf in seiner Karriere Weltmeister-Autos für Williams, McLaren und schließlich Red Bull: Adrian Newey. Mit seinem aktuellen Arbeitgeber dominiert er seit 2010 die Formel 1; man schaffte es dieses Jahr trotz starker Konkurrenz erneut, die WM-Titel in Fahrer- und Teamwertung zu verteidigen.

Zweifelsfrei trug Triple-Weltmeister Sebastian Vettel eine Menge zu Red Bulls Erfolgen in den letzten Jahren bei. Doch sie sind zu einem großen Teil auch Chefdesigner Newey zu verdanken, der laut Vettels größtem Rivalen Fernando Alonso sogar den größten Anteil an Vettels Erfolgen tragen soll.

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Angesichts der Tatsache, dass Newey in der Vergangenheit für unterschiedliche Teams erfolgreiche Autos konzipieren konnte und seinen Erfolgen selbst umfangreiche Regeländerungen keinen Riegel vorschieben konnten, streckten bereits andere Top-Teams die Fühler nach dem 54-Jährigen aus, der 2006 zu Red Bull kam.

"Ich habe immer gesagt, dass ich nicht mein ganzes Leben im Motorsport und sicherlich auch nicht in der Formel 1 verbringen möchte."
Adrian Newey

Momentan schätzt der Brite aber seine Arbeit beim Rennteam aus Österreich: "In diesem Rennstall sorgen wir für flache Hierarchien und wir unterbinden jegliche Form von Politik", erörtert Newey im Gespräch mit dem 'Daily Star' die Qualitäten Red Bulls. "Dadurch kreieren wir eine Atmosphäre, in der niemand mit dem Finger auf andere deutet. Wir fördern Kreativität und unsere Ergebnisse und WM-Titel zeigen, dass das der richtige Weg ist."

Trotz der momentan herrschenden Harmonie bei Red Bull: Der ausgebildete Luftfahrt-Ingenieur will nicht als Formel-1-Designer in Rente gehen. "Ich habe immer gesagt, dass ich nicht mein ganzes Leben im Motorsport und sicherlich auch nicht in der Formel 1 verbringen möchte", so der Hobby-Rennfahrer. "Momentan genieße ich aber meinen Job. Solange das der Fall ist und mir Arbeit angeboten wird, werde ich diese auch ausüben."

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