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Newey: "Es gibt keinen Geist des Reglements"

Adrian Newey zeigt sich von Diskussionen über die Legalität des RB8 genervt - Das Ausreizen des Reglements ist für ihn Teil des Formel-1-Geschäfts

Mark Webber, Sebastian Vettel
Diskussionen um die Legalität des RB 8 nervten Adrian Newey
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Adrian Newey ist als einer der erfolgreichsten Designer auch beim Auffinden von Lücken und Grauzonen des Formel-1-Reglements sehr kreativ. So erregte die neueste Schöpfung des Technischen Direktors von Red Bull in dieser Saison gleich mehrmals die Aufmerksamkeit der Regelhüter des Automobilverbands FIA. Einmal waren es Löcher im Unterboden, die das Team schließen musste, ein anderes Mal mussten Bremsbelüftungen oder Motoreneinstellungen nach einer Präzisierung der Reglen verändert werden.

Kein Wunder, dass sich Newey regelrecht verfolgt fühlte. "Es kam mir so vor, als würden wir bei jedem Rennen beschuldigt, etwas Illegales zu tun", sagt der Brite. Auch für die Konkurrenz waren die Änderungsforderungen der FIA ein gefundenes Fressen. Vorwürfe, Red Bull habe ein illegales Auto gebaut, liefen jedoch ins Leere, da Red Bull kein Regelverstoß nachgewiesen werden konnte.

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Auch an seiner Arbeitsweise kann Newey nicht verwerfliches Erkennen. Grauzonen des Reglements zu entdeckt und zu nutzen sei sein Job: "Natürlich haben wir mit dem Auto die Regeln bis zur Grenze ausgereizt, aber meiner Meinung nach sollte man in der Formel 1 genau das tun." Vor allem an moralischen Urteilen stört sich der Designer.

"Es gibt keinen Geist des Reglements. Es steht schwarz auf weiß geschrieben, was du machen darfst. Das haben wir bis ans Limit aufgenutzt", sagt Newey. "Fakt ist: Das Auto war legal und wir haben damit gewonnen."

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