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Montezemolo stellt Ecclestone in Frage

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo findet deutliche Worte: Er wirft Formel-1-Chef Bernie Ecclestone vor, nicht mehr Herr der Lage zu sein

Luca di Montezemolo (Ferrari-Präsident), Bernie Ecclestone (Formel-1-Chef)
Liefern sich ein mediales Wortgefecht: Luca di Montezemolo, Bernie Ecclestone
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Luca di Montezemolo ist nicht gut auf Bernie Ecclestone zu sprechen. Weil dieser die Nachfrage von Ferrari, ob Sebastian Vettel beim Formel-1-Saisonfinale in Brasilien unter Gelb überholt habe, schlicht als "Witz" bezeichnet hat. Nun schießt der Ferrari-Präsident zurück - in gewohnt italienisch-feurigem Ton. Und damit stellt di Montezemolo sogar die Tätigkeit Ecclestones als Formel-1-Chef in Frage.

"Man muss Respekt vor dem Alter haben. Vor allem, wenn sie in ein Stadium eintreten, in dem sie nicht mehr länger kontrollieren können, was sie sagen. Hohes Alter ist klarerweise nicht kompatibel mit gewissen Rollen und Verantwortlichkeiten", sagt der 65-jährige di Montezemolo über den 82-jährigen Ecclestone - und tritt dem obersten Rennchef des Grand-Prix-Sports mächtig vors Schienbein.

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Er sei davon überzeugt, dass Ferrari in dieser Situation genau richtig gehandelt habe, erklärt der Ferrari-Präsident gegenüber der 'Gazzetta dello Sport'. "Eine Nachfrage war die einfachste, richtige und logische Aktion", meint di Montezemolo. "Die FIA sagte dann, dass kein Regelverstoß vorlag. Und damit war diese Angelegenheit beendet." Bis sich Ecclestone einschaltete und von einem "Witz" sprach.

Was für di Montezemolo offenbar einer Steilvorlage gleichkam, um wieder einmal Kritik an der aktuellen Formel 1 loszuwerden. "Es gibt einige Dinge, die nicht richtig laufen", sagte der Italiener am Rande des Ferrari-Tags in Valencia. "Der Moment ist gekommen, diese Dinge an den entsprechenden Stellen zu korrigieren." Was für di Montezemolo heißt: Die Aerodynamik ist zu wichtig geworden.

"Das hat doch nichts mehr mit Forschung zu tun. In einem Sport, der keine Testfahrten auf der Strecke gestattet, darf das nicht sein. Und wir haben die Geduld verloren", meint di Montezemolo. "Wir sind Autohersteller und keine Sponsoren. Wie Ecclestone selbst sagt: Das ist ein Witz." Bei allem Ärger über den Kurs der Königsklasse werde man sich aber intensiv auf die Saison 2013 vorbereiten.

"In der abgelaufenen Saison waren wir einer der Hauptdarsteller. Wir haben bis zum Schluss um den Titel gekämpft", sagt Ferrari-Präsident di Montezemolo. In Maranello stehen die Zeichen auf Sturm: "Das kommende Jahr wird sehr bedeutend für uns. Am wichtigsten ist, wieder vorn mit dabei zu sein. Wir haben harte Arbeit vor uns, um unseren beiden Fahrern ein Siegerauto an die Hand zu geben."

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