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Mercedes hatte Interesse an Perez

Sergio Perez' Manager Adrian Fernandez offenbart, dass sein Schützling wohl bei Mercedes gelandet wäre, wenn Lewis Hamilton McLaren nicht verlassen hätte

Lewis Hamilton, Sergio Perez
Wäre Lewis Hamilton nicht zu Mercedes gegangen, dann wohl Sergio Perez
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Es war eine Überraschung, als McLaren am 28. September Sergio Perez als neuen Teamkollegen für Jenson Button präsentierte. Der Abschied von Lewis Hamilton stand zwar schon länger im Raum und nur wenige Stunden später wurde der Weltmeister des Jahres 2008 tatsächlich von Mercedes als Nachfolger für Michael Schumacher präsentiert, doch Perez war alles andere als der Favorit auf die Hamilton-Nachfolge bei McLaren.

Teamintern sah die Situation freilich anders aus. Am Ungarn-Wochenende und somit vier Wochen vor der Bekanntgabe machte Perez bei McLaren nachhaltig Eindruck. Dabei ging es gar nicht um die Leistungen auf der Strecke, wie sich Teamchef Martin Whitmarsh gegenüber 'Autosport' erinnert.

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"Der Wendepunkt war, als ich ihn in Ungarn außerhalb des Fahrerlagers traf. Es war das erste Vier-Augen-Gespräch, das ich mit ihm führte", so Whitmarsh. "Natürlich war ich von seinen Leistungen auf der Strecke beeindruckt, doch in diesem Moment wurde mir klar, dass er ein netter Kerl ist, der sich viel vorgenommen hat. Das hat mich sehr beeindruckt."

Adrian Fernandez als treibende Kraft

Als treibende Kraft hinter dem Perez-Wechsel von Sauber zu McLaren gilt jedoch Adrian Fernandez. Der langjährige IndyCar-Pilot, der in den Jahren 2001 bis 2004 für sein eigenes Team an den Start ging und somit auch die Business-Seite des Rennsports kennt, wurde im Zuge des Teamwechsels von Perez als dessen neuer Manager vorgestellt.

Fernandez ist genau wie Perez Mexikaner und kümmerte sich bereits während seiner aktiven Karriere, die er in der Langstrecken-Szene ausklingen ließ, um das Nachwuchstalent. Mit der Formel 1 hatte der ChampCar-Vizemeister des Jahres 2000 bis vor kurzem allerdings wenig bis gar nichts am Hut. Erst als ihn Manager-Ikone Jo Ramirez im Rahmen des Grand Prix von Europa in Valencia in diesem Jahr McLaren-Teamchef Whitmarsh vorstellte, wurde Fernandez hellhörig.

"Es waren von Beginn an sehr offene und klare Vertragsgespräche", erinnert sich Fernandez und offenbart, dass Perez wohl bei Mercedes gelandet wäre, wenn Hamilton McLaren nicht verlassen hätte: "'Checo' hatte zwar eine Bindung zu Ferrari, doch es gab auch Interesse von Mercedes. Unsere Hoffnung war aber immer McLaren."

Aus Emotionen wurde Wirklichkeit

"Ich musste bereit sein und alles vorbereiten, für den Fall, dass etwas passiert", setzt der 47-jährige Mexikaner fort. Hamiltons Entscheidung von Chrom zu Silber zu wechseln, war genau das, worauf Fernandez gewartet hatte. "Sie sagten uns, dass es eine Möglichkeit gebe. Von da an war es klar."

Als Fernandez erstmals mit Perez telefonierte, um ihm die Neuigkeit der erfolgreichen McLaren-Verhandlungen zu überbringen, verlief das Gespräch eigener Aussage zufolge "überwältigend". Die beiden Mexikaner dürfte am jeweiligen Ende der Leitung die eine oder andere Träne verdrückt haben. "Aus Emotionen wurde aber schnell Wirklichkeit. Jetzt haben wir einen Job zu erledigen", hält Fernandez mit Blick auf die neue Herausforderung für seinen Schützling fest.

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