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Hill: "Man kann nicht planen, aufzuhören"

Ex-Weltmeister Damon Hill versteht Fahrer, die den Absprung in das normale Leben nicht schaffen und glaubt, dass Michael Schumacher 2006 noch nicht bereit war

Damon Hill
Damon Hill kann Motorsport heute mehr genießen, als zu seiner aktiven Zeit
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher hat den Absprung nicht geschafft - zumindest nicht beim ersten Mal. Gemeint ist das endgültige Verlassen des Formel-1-Karussells. Drei Jahre nach seinem ersten Rücktritt verkündete der Rekordweltmeister sein Comeback - wie wir nun wissen, mit mäßigem Erfolg. Doch während sich viele fragen, warum der Kerpener überhaupt noch einmal zurückgekehrt ist, kann Schumachers alter Rivale, Damon Hill, Fahrer verstehen, die lange an ihrem Job hängen: "Viele dieser Leute haben doch noch nie etwas anderes gemacht", erzählt der Brite im Gespräch mit 'Autosport'. "Michael zumindest mit Sicherheit nicht. Es braucht eine Weile, bis man sich an die Welt als Ex-Rennfahrer gewöhnt hat."

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"Es gab nur sehr wenige, die sich erfolgreich aus dem Sport zurückgezogen haben und den sauberen Übergang zu der nächsten Sache in ihrem Leben geschafft haben", so Hill. Er selbst sei hingegen darüber hinweg, dass er kein aktiver Rennfahrer mehr ist. "Irgendwann erzählst du dir, dass du kein Fahrer mehr bist, aber dann siehst du die Autos auf der Strecke fahren und denkst: 'Was zum Teufel mache ich nun?'"

"In mancher Hinsicht kann ich heute einen Rennbesuch mehr genießen, als zu den Zeiten, zu denen ich noch selbst gefahren bin. Früher hatte ich eine Riesenangst - oder was auch immer es war - in meinem Kopf. Man konnte all die Leute um sich herum beobachten, die sich prächtig amüsiert haben, während du es nicht konntest. Aber heute kann ich es", schließt Hill mit dem Thema Frieden.

Damon Hill
Hill beendete seine Karriere 1999 nach zwei Saisons bei Jordan

Er glaubt außerdem, dass Fahrer wissen würden, wann die richtige Zeit zum Aufhören gekommen ist. An Schumachers Reaktion könne er sehen, dass der Deutsche 2006 noch nicht bereit war, zurückzutreten. Überrascht ist er darüber allerdings nicht: "Man hört schließlich nicht jeden Tag auf. Im Normalfall plant man, ein Cockpit zu finden und sich zu verbessern. Aber man plant nicht, aufzuhören."

Über seinen eigenen Rücktritt möchte der Weltmeister von 1996 keine Worte verlieren. Als Teamkollege von Heinz-Harald Frentzen beendete Hill seine Karriere nach der Saison 1999. Während er am Ende nur vier Punkte für sich verbuchen konnte, hielt Frentzen den Titelkampf im Jordan offen. Lange Zeit gab es Spekulationen, dass Hill bereits mitten in der Saison das Handtuch werfen könnte - doch er hielt noch bis zum Jahresende durch. "Vielleicht schreibe ich eines Tages ein Buch darüber, in dem ich alles detailliert erkläre", sagt Hill abschließend.

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