Aktuelles Top-Video

Fernando Alonso: "Mir geht es total gut"

Aktuelle Bildergalerien
Apps kostenlos zur Formel 1, MotoGP, DTM und Co. jetzt im App Store Android
Best of Social Media
ANZEIGE
ANZEIGE
Mobiles Portal

Motorsport gibt es auch mobil!

Im mobilen Portal von Motorsport-Total.com finden Sie kostenlos (zzgl. Nutzungsgebühr für mobiles Internet Ihres Providers) aktuelle News, Bildergalerien, Ergebnisse und Hintergrundinformationen zur Formel 1, DTM und zum Motorrad-Sport.
Kostenlos: Link zum Portal per SMS
Im Handy-Simulator anschauen
Aktuelle Top-Formel-1-Videos
Facebook
Google+
Motorsport-Total.com @Twitter

Zwitschern mit viel PS!

Die wichtigsten Top-News erhalten Sie vorab über unseren Twitter-Channel @MST_Hot! Alle weiteren News aus unseren Rubriken finden Sie in unseren Twitter-Channels. Wann dürfen wir Ihnen etwas zwitschern?
Alle Twitter-Channels
Die aktuelle Umfrage

Soll die Formel 1 das futuristische Ferrari-Konzept tatsächlich übernehmen?

Ja, sieht klasse aus
Nein, ist nur Spielerei
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > Business

Formel-1-Comic: Adam Parr bricht sein Schweigen

Der ehemalige Williams-Vorstandsvorsitzende Adam Parr bricht sein Schweigen und veröffentlicht einen 80 Seiten starken Formel-1-Comic

Adam Parr
Adam Parr meldet sich mit einem Comic erstmals seit März öffentlich zu Wort
© Williams

(Motorsport-Total.com) - Seit seiner Trennung von Williams, die am 26. März dieses Jahres bekannt gegeben wurde, hat sich Adam Parr nicht mehr öffentlich geäußert. Dennoch stand von Anfang an der Verdacht im Raum, Williams habe auf diese Weise Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone ein "Bauernopfer" erbracht, um einen neuen Concorde-Deal zu erhalten. Von derartigen Verhandlungen hatte Ecclestone Williams bis dahin ausgeschlossen.

Nun hat Parr einen 80 Seiten starken Comic über die Vorgänge hinter den Kulissen der Formel 1 veröffentlicht, unter dem vielsagenden Titel "Die Kunst des Krieges: Fünf Jahre in der Formel 1". Zwar zeigt sich Parr darin bemüht, selbst frühere Kontrahenten wie Ecclestone oder auch Flavio Briatore nicht unseriös durch den Kakao zu ziehen, aber er nutzt die Plattform sehr wohl, um die Vermutungen rund um seinen Abschied von Williams zu bestätigen.

ANZEIGE

"Ich war in jener Woche zurückgetreten, richtiger- oder fälschlicherweise glaubend, dass Ecclestone meinem Vorstand gesagt hatte, dass sie kein Concorde-Angebot erhalten, solange ich Williams leite", schreibt der gelernte Jurist, der 2006 zu Williams kam und zuletzt sogar Vorstandsvorsitzender war. "Unter diesen Umständen entschied ich mich abzutreten, damit das Team den bestmöglichen Deal mit ihm machen konnte. Das Angebot traf einen Tag nach der Bekanntgabe meines Rücktritts ein."

In der Williams-Presseaussendung vom 26. März hatte Frank Williams noch ausrichten lassen, Parr habe das Team verlassen, "um in seinem Leben ein besseres Gleichgewicht zu schaffen". Doch in seiner Wahlheimat Frankreich plante der entmachtete Teammanager zunächst, diese Niederlage nicht auf sich sitzen zu lassen, und er zog sogar rechtliche Schritte gegen Ecclestone in Erwägung, wie aus Unterlagen der Formel-1-Gruppe hervorgeht.

Passiert ist seither jedoch nichts, und Parr scheint inzwischen auch seinen Frieden mit der Formel 1 gemacht zu haben: "Das letzte Ereignis meiner Zeit in der Formel 1 ist nicht das wichtigste", erklärt er gegenüber der Nachrichtenagentur 'Reuters'. "Ich denke, dass die Dinge, für die ich gekämpft habe und für die das Team gekämpft hat, fundamental wichtig sind. Die werden auch nicht verschwinden, nur weil ich nicht mehr da bin."

Parr, ein cleverer Geschäftsmann, ist immer noch davon überzeugt, dass seine Ideen der Formel 1 geholfen hätten: "Ich bedaure sehr, dass ich nicht zu Ende bringen konnte, was ich vorhatte. Ich bin nicht gekränkt, denn ich habe selbst darin versagt, eine gesunde Strategie durchzusetzen, vernünftig nicht nur für Williams, sondern für den Sport insgesamt. Vielleicht glauben die Leute, dass sie gewonnen haben, aber ich bin mir nicht sicher, ob sie das haben."

Artikeloptionen
Artikel bewerten

 

 
Nach oben