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FIA: 30 Millionen durch neues Concorde-Agreement

Das neue Concorde-Abkommen lässt die Einnahmen der FIA sprudeln - Nach Medienberichten verdient der Verband 40 Prozent mehr an der Formel 1

Bernie Ecclestone und Jean Todt
Jean Todt soll sich mit den Inhabern der kommerziellen Rechte geeinigt haben
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das neue Concorde-Agreement, welches in den kommenden Wochen endgültig beschlossen werden soll, beschert dem Automobil-Weltverband FIA ein kräftiges Einnahmeplus. Unter dem neuen Abkommen erhöht die FIA ihre jährlichen Einnahmen aus der Formel 1 um mehr als 40 Prozent auf rund 40 Millionen US-Dollar (derzeit mehr als 30 Millionen Euro). Das berichtet das Wirtschaftsmagazin 'Bloomberg' unter Berufung auf zwei namentlich nicht genannte Insider.

Einen Teil dieser Summe machen die deutlich gestiegenen Nenngebühren für die Teilnahme an der Formel 1 aus, welche die Teams an die FIA zahlen müssen. Statt bisher pauschal 309.000 Euro pro Team, sind die Gebühren nun stark leistungsabhängig. So muss beispielsweise Red Bull für die kommende Saison über 2,5 Millionen Euro an die FIA überweisen. Insgesamt betragen den Nenngebühren 16,56 Millionen US-Dollar.

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Weitere 25 Millionen US-Dollar soll die FIA jährlich vom Inhaber der kommerziellen Rechte erhalten. Die FIA erstellt und überwacht das technische und sportliche Reglement der Formel 1 und ist bei den Rennen für die medizinische Versorgung und die Akkreditierung der Medien zuständig. Die kommerziellen Rechte an der Formel 1 waren im Jahr 2000 für 100 Jahre an das von Bernie Ecclestone geführte Formel-1-Imperium verpachtet worden.

Dadurch nahm die FIA 314 Millionen US-Dollar ein, die in der FIA-Stiftung zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr angelegt wurden. Auch 55 Millionen US-Dollar aus der Strafzahlung von McLaren, die das Team infolge des Spionageskandals im Jahr 2007 zahlen musste, flossen in die Stiftung.

Präsident Jean Todt verteidigt die drastischen Mehreinnahmen der nicht-gewinnorientierten FIA: "Kein Verband kann ohne Einnahmen auskommen. Wir müssen uns also Fragen, wo wir Einnahmen erzielen können", sagt Todt der 'Finacial Times'.

Gerüchte über mögliche Finanzprobleme der FIA werden von Todt-Vorgänger Max Mosley dementiert: "Die FIA ist nicht in finanziellen Schwierigkeiten", behauptet Mosley. Zum Zeitpunkt seines Ausscheidens aus dem Amt seien die Bilanzen ausgeglichen gewesen, außerdem habe die FIA über ein Eigenkapital in Höhe von 30 Millionen Euro verfügt.

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