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In einer Woche beginnen die ersten Testfahrten. Drückt Mercedes der Formel 1 2015 von Anfang an seinen Stempel auf?

Ja, die Dominanz wird ähnlich groß wie im Vorjahr.
Ja, aber die Lücke zu den Verfolgern wird kleiner sein.
An der Spitze wird es ein Kampf auf Augenhöhe mit anderen Teams.
Nein, Mercedes ist im Winter hinter die Konkurrenz zurückgefallen.
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Brawn und "Schumi": Das "ultimative Ergebnis" verpasst

Mercedes-Teamchef Ross Brawn bedauert, Michael Schumacher kein Siegerauto hingestellt zu haben, und schwärmt von den Ferrari-Tagen

Ross Brawn (Mercedes-Teamchef), Michael Schumacher
Eine Umarmung zum Abschied: Michael Schumacher hört nach 2012 endgültig auf
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Ross Brawn und Michael Schumacher wieder vereint in einem Formel-1-Team. Das kann doch nur zu weiteren Erfolgen führen. So oder so ähnlich stellten sich viele Beobachter die Zukunft bei Mercedes vor, als "Schumi" im Winter 2009 seine Rückkehr in den Rennbetrieb bekanntgab. Drei Jahre später ist Ernüchterung eingekehrt: Schumacher hört ohne erneuten Rennsieg auf, vom WM-Titel keine Spur.

Eine Tatsache, die auch Mercedes-Teamchef Brawn nachdenklich stimmt. Das Comeback des einstigen Formel-1-Seriensiegers sei in der Hinsicht enttäuschend verlaufen, "dass wir nicht das ultimative Ergebnis geholt haben. Uns ist kein Sieg gelungen", sagt Brawn gegenüber 'Auto Bild motorsport' (jetzt abonnieren!). Lediglich Nico Rosberg fuhr im Silberpfeil einmal auf das oberste Formel-1-Treppchen.

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Schumacher schaffte indes nur einmal den Sprung unter die Top 3. Zu wenig für die eigenen Ansprüche. "Deshalb bin ich enttäuscht, dass Michael sich zu einem Comeback mit uns bekannt hat und wir ihm kein Auto gebaut haben, mit dem er konstant vorn fahren und Rennen gewinnen konnte", meint Brawn. "Schumi" habe aber das Seine zum Erfolg beigetragen, den Mercedes in der Zukunft einfahren könnte.

Erlebt Silber bald goldene Zeiten, "dann sollte Michael das Gefühl haben, dass er ein wichtiger Teil des Weges dorthin war", erklärt Teamchef Brawn und merkt an: "Er hat geholfen, das Team zu formen, das Werk zu verbessern und die Schwächen der Mannschaft zu identifizieren." All dies kann aber über Eines nicht hinwegtäuschen: In Ferrari-Rot lief für Brawn und Schumacher vieles besser.

Daraus macht Brawn keinen Hehl. Er schwärmt: "Wie wir aus einem nicht besonders erfolgreichen Team eine Mannschaft geformt haben, mit der er fünf Titel in Folge geholt hat. Das Besondere daran war, dass wir als Gruppe gegen alle Widerstände immer zusammengehalten haben. Damit meine ich Michael, Jean Todt, Rory Byrne, Stefano Domenicali und mich. Das war eine ganz besondere Zeit."

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