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Alonso und seine perfekte Saison

Den Titel konnte er nicht holen, aber Fernando Alonso hat allen Grund, stolz auf eine starke Saison 2012 zurück zu blicken: Eine Wiederholung wird schwierig

Fernando Alonso
Fernando Alonso weiß: So eine starke Saison kommt vielleicht nie wieder
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Eines ist klar: Der Ferrari Jahrgang 2012 wird in Maranello ganz sicher nicht als eines der Vorzeigeautos in die so umfangreiche Firmengeschichte eingehen. Dass die Scuderia bis ganz zum Ende der Saison 2012 überhaupt um den Formel-1-Titel mitfahren konnte, lag in erster Linie an der Leistung von Fernando Alonso. Drei Siege, sowie jeweils fünf zweite und fünf dritte Plätze hat der Spanier herausgefahren. Trotz der Tatsache, dass er in einem Ferrari saß.

Knapp zwei Wochen nach dem dramatischen Finale von Brasilien ist nun die Zeit der Aufarbeitung angebrochen. So kann auch der 31-Jährige zurück blicken und tat dies am Mittwoch im Rahmen einer Sponsorenveranstaltung in Madrid. Für Alonso ist klar, dass es in der Zukunft wohl sehr schwer werden wird, noch einmal eine ähnlich starke und vor allem konstante Formel-1-Saison zu zeigen.

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"Nach manchen Jahren hast du das Gefühl, dass du einen wirklich guten Job gemacht hast", sinnierte der Vize-Weltmeister. "Nach anderen Jahren denkst du, dass irgendetwas gefehlt hat oder dass du für die kommende Saison irgendetwas verändern musst. Dieses Jahr war meiner Meinung nach ein perfektes Jahr. Es wird nahezu unmöglich werden, so etwas in meiner Karriere noch einmal zu wiederholen."

Zudem sah es im Winter nach dem geradezu haarsträubenden Test-Auftakt überhaupt nicht danach aus, als würde Ferrari im Titelkampf 2012 ein Wörtchen mitsprechen können. "Bei den Testfahrten von Jerez, als das neue Auto debütierte, waren wir 2,5 Sekunden langsamer als die Spitze", erinnert sich Alonso mit einigem Grausen, aber durchaus noch lebhaft an das Frühjahr 2012.

Schlechter kann es nicht werden

Fernando Alonso
Jerez im Frühjahr 2012: Alonso fährt der Konkurrenz massiv hinterher
© xpb.cc

Die Chancen, dass sich solch ein Fauxpas wiederholen kann, schätzt er daher auch gering ein. "Es ist eigentlich unmöglich, dass es noch schlechter werden kann, weshalb ich mit einem besseren Start rechne", lautet die Hoffnung des zweifachen Formel-1-Champions. "Aber ohne jeden Zweifel wird Red Bull zu Beginn der Favorit sein."

Der Grund für seine Meinung ist logisch: "Sie haben die Saison mit einer recht starken Dominanz beendet und die Regeln sind mehr oder weniger gleich geblieben. Uns steht ganz sicher eine Menge Arbeit ins Haus, aber zum Startpunkt werden wir viel besser aussehen als vergangene Saison." Die kleine Spitze folgte prompt: "Was aber auch nicht besonders schwer ist."

Im Gegenteil: Alonso will davon profitieren, im Jahr 2013 in einem Auto sitzen zu können, das sich von Beginn an auf Augenhöhe zur Konkurrenz befindet. Mindestens. "Darauf hoffe ich natürlich. Das ist ja das Ziel für jedes Team: Du willst sowohl am Samstag als auch am Sonntag die Plätze eins und zwei belegen. Das ist in letzter Zeit nur wenigen Teams gelungen. Manchmal McLaren, in den vergangenen Jahren Red Bull. Auch Lotus war mit beiden Piloten auf dem Podium recht nahe dran."

Ferrari eben nicht und daher will Alonso genau dort den Hebel ansetzen. "Wir waren nicht in der Lage, unseren Job in Sachen Car-Performance sauber zu erledigen. Das ist dementsprechend eines unserer Ziele für die nächste Saison. Aber genauso war es in diesem Jahr und das ist uns nicht geglückt. Also werden wir es im nächsten Jahr noch einmal versuchen."

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