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Alonso: Titel sind nicht alles

Fernando Alonso sieht sich schon jetzt als einen der größten Formel-1-Piloten aller Zeiten und hofft, den Schritt auf den Olymp in Zukunft noch zu gehen

Fernando Alonso
Fernando Alonso hat die Niederlage im WM-Kampf verdaut und blickt nach vorn
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Den WM-Titel 2012 musste Fernando Alonso nach einer starken und überaus konstanten Saison im unterlegenen Ferrari F2012 letztlich knapp dem Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel überlassen. Die beiden einzigen Ausfälle im Saisonverlauf waren weder auf die Alleinschuld des Spaniers noch auf Zuverlässigkeitsprobleme am Ferrari zurückzuführen. Sowohl in Spa-Francorchamps als auch in Suzuka wurde Alonso Opfer des Getümmels in Kurve eins.

Beim 20. und letzten Saisonrennen in Interlagos verpasste der Ferrari-Pilot den Titel um drei Punkte. Ungeachtet seiner dritten Niederlage in einem WM-Finale ist Alonso überzeugt, schon jetzt einer der Allergrößten der Formel-1-Geschichte zu sein. "Um einer der Größten in der Formel 1 zu sein, reicht es nicht, Titel zu gewinnen. Man muss auch Saisons wie die gerade zu Ende gegangene meistern", so der Spanier anlässlich des Ferrari-Weltfinales in Valencia.

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"Ich habe nicht so viele Titel gewonnen wie Fangio oder Schumacher, aber ich bin einer der Besten", zieht der zweifache Weltmeister gegenüber 'Gazzetta dello Sport' einen Vergleich zum fünffachen Weltmeister aus Argentinien und dem in diesem Jahr zurückgetretenen Rekordweltmeister.

Gegenüber 'AS' setzt Alonso noch einen drauf: "Senna war dreimal Weltmeister und wird als einer der Besten angesehen, wenngleich andere mehr Titel auf dem Konto haben. Wenn ich zurücktrete, werde ich die Titel haben, die ich habe und hoffe, dann als der Beste angesehen zu werden."

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