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Villeneuve übt harte Kritik an Vettel: "Alonso ist der Beste"

Jacques Villeneuve hat im WM-Duell 2012 einen klaren Favoriten: Der Kanadier drückt Ferrari-Pilot Alonso die Daumen und findet: "Vettel verhält sich wie ein Kind"

Fernando Alonso, Jacques Villeneuve
Jacques Villeneuve hofft, dass Fernando Alonso den WM-Titel 2012 an Land zieht
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Der Titelkampf zwischen Sebastian Vettel und Fernando Alonso beschäftigt nicht nur die derzeit aktiven Teilnehmer am Formel-1-Zirkus. Auch ehemalige Weltmeister wie Jacques Villeneuve legen ihre Meinung dar. Der Kanadier hielt mit seinen Äußerungen ohnehin noch nie hinter dem Berg und hat im WM-Duell 2012 einen klaren persönlichen Favoriten.

"Kein Zweifel. Fernando Alonso ist der Beste. Deshalb drücke ich ihm die Daumen", so Villeneuve gegenüber 'Autosprint'. Beim Titelverteidiger und aktuellen Tabellenführer Vettel sieht der Formel-1-Weltmeister von 1997 noch Nachholbedarf, wenn es darum geht, ein Rennen von einer anderen Position als Platz eins zu seinen Gunsten zu drehen.

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"Seb ist superschnell. Wenn die Umstände gegen ihn sprechen, bleibt Fernando aber ruhig und cool, während Vettel meistens aufgebracht reagiert, herumschreit und den Mittelfinger streckt. Er verhält sich wie ein Kind", urteilt der Kanadier, ohne konkrete Beispiele zu nennen. Beim Grand Prix von Abu Dhabi, wo er mit seinem Red Bull nach Rückversetzung ans Ende des Feldes noch bis aufs Podium fuhr, bewies Vettel freilich genau das Gegenteil.

Vettel unter Druck verwundbar

Im Rahmen seiner jüngsten Aufholjagd blieb Vettel allerdings nicht immer fehlerfrei, was Villeneuve zum Schluss kommen lässt: "Auch Sebastian ist hervorragend, aber in kritischen Situationen hat er mehr Probleme. Liegt er in Führung, wirkt er nahezu unschlagbar. Muss er aber aufholen, ist er verwundbar."

Im Wüsten-Emirat geriet Vettel zunächst mit dem Williams von Bruno Senna aneinander und beschädigte sich den Frontflügel. "Dann verlor er die Kontrolle über sein Auto und crashte hinter dem Safety-Car", spricht Villeneuve die Szene auf der Gegengeraden an, als der Red-Bull-Pilot im Bemühen, dem plötzlich verzögernden Daniel Ricciardo nicht ins Heck zu rauschen, eine Hinweistafel aus Styropor traf. Für den elffachen Grand-Prix-Sieger in Diensten von Williams war die Szene "ein grober Fehler, der kaum Konsequenzen hatte".

Alle Faktoren eingerechnet, hält Villeneuve in Bezug auf Vettel abschließend fest: "Er hat gezeigt, dass er superschnell ist, aber er hatte auch Glück. Ich ändere meine Meinung nicht und sage: Alonso hat den Titel 2012 eher verdient."

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