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Villeneuve: "Wieso hört Schumacher auf?"

Jacques Villeneuve kann nicht nachvollziehen, warum Mercedes Michael Schumacher rauswarf - "Hamilton/Schumacher wäre die bessere Wahl"

Jacques Villeneuve
Laut Jacques Villeneuve hätte Mercedes an Michael Schumacher festhalten sollen
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Es gibt Experten und Fans, die konnten die Rückkehr Michael Schumachers in die Formel 1 im Jahre 2010 nicht nachvollziehen: Der Deutsche hatte sieben Weltmeisterschaften mit Benetton und Ferrari gewonnen, 91 Siege geholt und praktisch jeden Rekord egalisiert, den es zu egalisieren gab. Dennoch wagte er mit Mercedes noch einmal das Abenteuer Königsklasse, welches sich letztendlich als relativ erfolglos entpuppte.

2013 wird Schumacher bei Mercedes durch Lewis Hamilton abgelöst und macht damit den Weg frei für einen jungen Fahrer. Denn mit 43 Jahren ist Schumacher der älteste Pilot im aktuellen Starterfeld. Ehemalige Fahrer wie Heinz-Harald Frentzen und Marc Surer wiesen bereits darauf hin, dass man im Alter an Spritzigkeit verliere und auch nicht mehr die Reflexe besitze, über die junge Piloten verfügen.

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Es gibt jedoch auch Piloten, die den zweiten Rücktritt nicht ganz nachvollziehen können. Darunter Jacques Villeneuve, 1997 Titelkontrahent von Schumacher und eigentlich kein Freund des Kerpeners. "Wieso hört er auf?", fragt sich der Weltmeister von 1997 gegenüber 'Motorsport aktuell'. "Ich verstehe das nicht. Auch nicht, wieso ihn Mercedes nicht behält. Hamilton/Schumacher wäre viel besser als das, was sie nächstes Jahr haben." Dann wird das Fahrerduo Rosberg/Hamilton lauten.

Villeneuve selber verlor 2003 sein Cockpit beim damaligen BAR-Team, kam 2004 für ein kurzes Intermezzo zu Renault, ehe er 2005 wieder eine volle Saison bei Sauber absolvierte. 2006 verlor er dann sein Cockpit beim von BMW aufgekauften Team und beendete damit seine Formel-1-Karriere. Seitdem tobt er sich vor allem bei Nascar-Rennen aus. Villeneuve selbst wäre einer Fortsetzung seiner Formel-1-Laufbahn mit 41 Jahren zwar nicht abgeneigt, glaubt aber nicht dran, dass dies noch einmal gelingt.

"Wenn ich einen Anruf bekäme, sollte ich dann nein sagen? Eben!"
Villeneuve über ein mögliches Formel-1-Comeback

"Sagen wir mal so: Ich versuche es nicht", so der Kanadier. "Wenn ich einen Anruf bekäme, sollte ich dann nein sagen? Eben! Natürlich würde ich ja sagen. Aber das wird nicht passieren. Ich bin kein Träumer. Würde ich sagen: Klar, ich möchte fahren, dann würden die Leute sagen: 'Ach, der Villeneuve, der will also wieder fahren, was für ein Idiot.' Insofern - nein." Und das obwohl Villeneuve glaubt, besser zu sein denn je: "Ich habe in so viele andere, neue Bereiche Einblick bekommen", sagt der Sohn der Rennlegende Gilles Villeneuve, der 2007 und 2008 auch in Le Mans an den Start ging. "Ich schaue jetzt viel mehr über den Tellerrand hinaus."

Die Formel 1 sei laut Villeneuve ein anstrengendes, ablenkendes Geschäft: "In der Formel 1 bist du überbehütet. Du hast Millionen Menschen um dich herum, die passen auf dich auf, und alles ist irrsinnig politisch. Da passiert es leicht, dass du den Fokus und die Richtung verlierst. Man wird in die Dinge verwickelt, in die man nie verwickelt sein wollte. In meinem Fall konnte ich mich zuletzt rein auf das Fahren konzentrieren - pures Racing."

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