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Horners Plädoyer: Warum Vettel einer der Größten ist

Red-Bull-Teamchef Christian Horner wehrt sich gegen die Stimmen, Fernando Alonso habe den Titel mehr verdient als Sebastian Vettel, und holt zum Gegenschlag aus

Sebastian Vettel, Christian Horner (Red-Bull-Teamchef)
Horner hat keinen Zweifel, dass Vettel zu den besten Fahrern der Geschichte zählt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel hatte beim WM-Showdown in Brasilien gegen Fernando Alonso haarscharf die Nase vorne und sicherte sich die dritte WM-Krone in Serie, doch war der Red-Bull-Pilot 2012 auch der beste Fahrer der Saison? Kritiker des Heppenheimers sind der Ansicht, dass der 25-Jährige vor allem bei den letzten Rennen gegenüber Alonso klar im Vorteil war und der Ferrari-Star dieses Jahr mehr aus seinen Möglichkeiten gemacht hat. Zudem haftet Vettel das Image an, seine ersten zwei WM-Triumphe wegen des besseren Materials geholt zu haben.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner stellt sich nun hinter seinen Schützling und wehrt sich entschieden gegen diese negativen Stimmen. "Er ist dreifacher Weltmeister und hat diese Titel in Serie gewonnen", verweist er gegenüber 'Sky Sports F1' auf die Tatsache, dass vor Vettel nur Juan-Manuel Fangio und Michael Schumacher drei Weltmeisterschaften in Folge für sich entschieden. "Er trat in 101 Rennen an, gewann 26, war mehr als 40 Mal auf dem Podest, was beinahe 50 Prozent der Rennen ausmacht, wo er am Start war. Und er hat 34 Pole-Positions erreicht. Mit diesen Statistiken und mit der Art, wie er sich gibt, reiht er sich eindeutig unter den Größten ein."

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Doch Horner ist mit seinem Plädoyer für Vettel noch lange nicht fertig. Er argumentiert, dass die Konkurrenz in der Formel 1 selten so groß war wie dieses Jahr, wo neben Vettel mit Michael Schumacher, Alonso, Lewis Hamilton, Jenson Button und Kimi Räikkönen gleich sechs Weltmeister am Start waren. "Die Formel 1 erlebt gerade eine tolle Ära", sagt Horner. "Da erfolgreich zu sein, ist ziemlich bemerkenswert, vor allem auf dem Niveau, das er erreicht hat - und mit erst 25 Jahren."

Und auch das zuletzt immer wieder strapazierte Ferrari-Argument, Alonso wäre durch die Startkollisionen in Belgien und Japan, denen er zum Opfer fiel, im Gegensatz zu Vettel nur bei 18 von 20 Rennen angetreten, lässt Vettels Teamchef nicht gelten: "Wir sollten nicht vergessen, dass Sebastian in Valencia geführt hat, als die Lichtmaschine versagte. Dadurch bekam Fernando einen Heimsieg geschenkt, den er sonst nicht geholt hätte. In Monza war Vettel auf dem Weg zu Platz vier oder fünf, ehe er den gleichen Defekt erlitt. Im Laufe einer Saison gleicht sich das aus."

Horner ist der Meinung, dass der Weltmeister "genauso viel, aber wahrscheinlich sogar mehr Pech hatte als Fernando, denn er musste sich mit diesen mechanischen Defekten herumschlagen. Aber so läuft es eben." Alonso wurde zuletzt auch nicht müde zu betonen, dass Ferrari zwar nicht das bessere Auto habe, aber das bessere Team sei. Doch auch in der Konstrukteurs-WM zog die "Scuderia" gegen Red Bull klar den Kürzeren. Horner ist hingegen glücklich und bedankt sich bei seiner Truppe: "Das war eine fantastische Formel-1-Saison. Sie war stressig, intensiv, und jedes Teammitglied bewältigte eine Herkulesaufgabe, um beide Trophäen in Milton Keynes zu behalten."

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