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FIA bestätigt Erhöhung der WM-Nenngebühr

Erhöhung um mehr als 1.000 Prozent: Die nun auch offiziell festgelegten neuen FIA-Nenngebühren treffen Topteams wie Red Bull am härtesten

FIA-Logo
Die FIA schneidet sich künftig ein größeres Stück vom Formel-1-Kuchen ab
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Wie von 'Motorsport-Total.com' bereits am vergangenen Samstag berichtet, wird die FIA von den Teams ab 2013 eine deutlich erhöhte Nenngebühr für die Teilnahme an der Formel-1-Weltmeisterschaft kassieren. Das hat der Automobil-Weltverband den zwölf Rennställen nun auch offiziell mitgeteilt, und zwar durch eine Formalisierung der neuen Gebührenstruktur in Anhang 7 des Sportlichen Reglements.

Statt bisher 309.000 Euro - unabhängig vom sportlichen Erfolg in der Vorsaison oder anderen Kriterien - muss jedes Team künftig eine Grundgebühr von 500.000 US-Dollar (derzeit 385.975 Euro) plus 5.000 Dollar pro in der Vorsaison eingefahrenem WM-Punkt bezahlen. Der Konstrukteurs-Weltmeister muss pro Zähler sogar 6.000 Dollar nach Paris überweisen.

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Hätte man das neue Modell schon dieses Jahr angewendet, hätte zum Beispiel Red Bull statt 309.000 Euro 4,4 Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) bezahlen müssen. Das entspricht einem Preisanstieg um sagenhafte 1.099 Prozent. Selbst die punktelosen WM-Schlusslichter Caterham, HRT und Marussia müssen um 25 Prozent mehr ins Budget einkalkulieren als bisher - natürlich immer abhängig vom Dollar/Euro-Kurs und dem Vorjahresergebnis.

Das neu veröffentlichte Reglement legt fest, dass die Nenngebühren für 2013 bis 30. November an die FIA überwiesen werden müssen. Hintergrund der Aktion ist, dass die FIA unter den neuen Concorde-Bedingungen ab 2013 angeblich um 40 Millionen Dollar mehr als bisher verdienen möchte. 16 Millionen würden aus erhöhten Gebühren kommen, weitere 24 möglicherweise von Bernie Ecclestone, berichtet 'Autosport'.

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