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Andretti bedauert Terminkollision mit NASCAR

Mario Andretti ärgert sich darüber, dass Formel 1 und NASCAR heute in den USA zeitgleich um die Gunst der Zuschauer werben

Mario Andretti
Austin oder Homestead? Mario Andretti hat sich für die Formel 1 entschieden
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Motorsport-Fans in den USA (und sicherlich nicht nur dort) haben heute Abend die Qual der Wahl: Verfolgen sie den Formel-1-Grand-Prix in Austin, wo sich das WM-Duell zwischen Sebastian Vettel und Fernando Alonso vorzeitig entscheiden könnte? Oder richten sie ihren Blick nach Homestead, wo beim letzten Saisonrennen des NASCAR-Sprint-Cups der Kampf um den Titel zwischen Brad Keselowski und Jimmy Johnson ausgefochten wird. Die TV-Zuschauer sind dabei noch fein raus, denn der Start in Homestead wird erst kurz nach dem Fallen der Zielflagge in Austin erfolgen.

Die Fans, die eines der Rennen vor Ort erleben wollen, müssen sich jedoch definitiv entscheiden. Rennlegende Mario Andretti bedauert die unglückliche Terminkollision: "Es kommt zu einem Interessenskonflikt bei den Fans", wird Andretti von 'The Statesman' zitiert. "Ich kenne einige Leute, die an diesem Wochenende dort sind und sonst hier in Austin gewesen wären." Allerdings meint Andretti, dass einige Fans im Gegenzug Austin Homestead vorziehen. "Andersherum ist es vielleicht auch der Fall."

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Der Formel-1-Weltmeister von 1978 und Daytona-500-Sieger von 1967 glaubt sogar daran, dass die Formel 1 ein wenig am übermächtigen Thron der NASCAR kratzen kann: "In den USA hat die NASCAR in den vergangenen zehn bis zwölf Jahren die Oberhand gewonnen, aber ich denke das wird sich wieder ausgleichen."

Für ihr Comeback in den USA hätte sich die Formel 1 seiner Meinung nach keinen besseren Zeitpunkt aussuchen können: "Die amerikanischen Fans sind Ovalrennen gewohnt und wollen daher viele Überholmanöver sehen, und just in diesem Jahr erleben wir in der Formel 1 mehr Action als in vielen anderen Jahren", so Andretti.

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