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Hungaroring will Vertrag verlängern - wird umgebaut?

Hungaroring-Geschäftsführer Zsolt Gyulay will mit Bernie Ecclestone über eine Verlängerung bis 2021 verhandeln und eine weitere Überholmöglichkeit schaffen

Fernando Alonso
Die Gegengerade soll in Zukunft verlegt und verlängert werden
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Diesen Sommer ereilte eine Hiobsbotschaft das Team hinter dem Ungarn-Grand-Prix: Tamas Frank, mit seiner Agentur "Ostermann Formula One" langjähriger Veranstalter des Rennens und Intimus von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, verstarb im Juni 2012 im Alter von 65 Jahren. Der Ungar galt als Schlüsselperson, dass der Grand Prix als einziges Rennen abgesehen von den Klassikern in Monaco und Monza 28 Jahre lang ohne Unterbrechung ausgetragen wurde.

Der Vertrag des Hungaroring mit Ecclestone, der das Layout der Strecke übrigens mitdesignte, endet 2016 - in Ungarn versucht man nun, die Weichen zu stellen, um die Formel 1 nicht zu verlieren. Dabei denkt man nicht nur über eine Neuasphaltierung des Kurses, sondern auch über ein verändertes Layout nach.

Verhandlungen in Abu Dhabi

Anfang November wird sich Zsolt Gyulay, Geschäftsführer des Hungaroring, beim Abu-Dhabi-Wochenende mit Ecclestone zu Gesprächen treffen, um eine Standortbestimmung zu machen. Er zeigt sich zuversichtlich, die Formel 1 in Ungarn halten zu können: "Ich denke, dass wir gute Chancen haben, eine der europäischen Strecken zu sein, die im Kalender bleiben wird. Ich muss aber dazusagen, dass wir das richtige Maß an Investitionen finden müssen, denn die Strecke ist bereits sehr gut ausgelastet."

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Sein Ziel ist es, den Vertrag mit Ecclestone bis 2021 zu verlängern - laut eigenen Angaben steht die ungarische Regierung diesem Vorhaben "wohlwollend" gegenüber. Gyulay hat aber bereits Pläne in der Schulblade, das Layout des Kurses zu verändern, um den Hungaroring, der oft als Monaco ohne Häuser verschmäht wird, überholfreundlicher zu machen.

Verschwinden die Kurven 12 und 13?

"Ich finde, dass es großartig wäre, wenn wir die Strecke erneuern würden und es eine zusätzliche Überholmöglichkeit gibt", sagt er. "Eine neue Asphaltschicht und neue Randsteine sind die nächsten Projekte, und ich glaube, das könnten wir mit 1.000 Millionen Forint (umgerechnet 3,5 Millionen Euro) schaffen. Zudem arbeiten wir am Lärmschutz für die umliegenden Orte. Und wenn wir schon großangelegte Arbeiten an der Strecke machen, dann wäre es logisch, gleichzeitig diese Arbeiten durchzuführen."

Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' soll das neue Layout Änderungen im Bereich der Kurven 12 und 13 zur Folge haben. Dabei handelt es sich um zwei der schnellsten Kurven - sie sollen dem Umbau komplett zum Opfer fallen. Stattdessen will man ab Kurve 11 eine Gerade bis zu Kurve 14 führen, die dadurch zur Haarnadel und zu einer neuen Überholmöglichkeit werden würde. Einziges Problem: Die Auslaufzone in Kurve 14 ist derzeit für so eine lange Gerade zu klein - eine Vergrößerung würde sich als aufwändig gestalten, denn dahinter befindet sich ein Hügel und die Zielkurve.

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