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Alguersuari wird unsicher: Kommt ein Deutscher?

Michael Schumacher oder Nico Hülkenberg könnten Jaime Alguersuari das schon sicher geglaubte Sauber-Cockpit für 2013 doch noch wegschnappen

Jaime Alguersuari
Jaime Alguersuari war sich seiner Sache womöglich zu früh zu sicher
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Es schien schon alles unter Dach und Fach zu sein - zumindest von einer mündlichen Vereinbarung musste man ausgehen, als Jaime Alguersuari am Samstag in Singapur verlauten ließ, er werde 2013 "mit Sicherheit Rennen fahren". Und der Spanier wurde auch gleich konkret: Derzeit liege künftiger neuer Arbeitgeber "zwischen Platz fünf und sieben" der Konstrukteurs-WM.

Das engte den Kreis auf Sauber und Force India ein, denn das Mercedes-Duo Hamilton/Rosberg stand zu jenem Zeitpunkt für 2013 schon so gut wie fest. Doch der Alguersuari-Clan (Managerin ist Schwester Marta, Vater Jaime sen. ist ebenfalls in die Karriereplanung involviert) scheint übersehen zu haben, dass Michael Schumacher unter Umständen bei Sauber landen könnte. Für Peter Sauber wäre ein so großer Name ein Geschenk - und einem aufstrebenden Youngster wie Alguersuari alleine schon aus nachvollziehbaren Marketing-Gründen vorzuziehen.

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Der 22-Jährige, Ende 2011 von Toro Rosso vor die Tür gesetzt und auch als Red-Bull-Junior in Ungnade gefallen, revidiert nun seine vollmundige Twitter-Ankündigung, wonach sein Comeback bereits in trockenen Tüchern sei: "Es hat einen Kontakt gegeben und es gibt eine glänzende Zukunft in der Formel 1", sagt er zwar weiterhin, aber er gibt gegenüber 'CarandDriverTheF1.com' zu: "Offensichtlich habe ich nichts Unterschriebenes auf dem Tisch. Nach den jüngsten Bewegungen warte ich, wie es weitergeht."

Während Schumacher ganz offensichtlich einer seiner Konkurrenten um ein Sauber-Cockpit ist, soll neuerdings auch Nico Hülkenberg in Hinwil vor der Tür stehen, wie der Schweizer 'Blick' berichtet. Sollte Schumacher aber seine Karriere beenden und Hülkenberg wirklich zu Sauber kommen, wäre bei Force India das Cockpit neben Paul di Resta frei. Welche Sponsoren hinter Alguersuari stehen, ist indes unklar. Die strauchelnde Volkswagen-Marke SEAT kann jedenfalls keine Mittel locker machen - der spanische Mineralölhersteller CEPSA schon eher...

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