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Zerstörte der Rallye-Unfall Kubicas Ferrari-Chance?

Andeutungen von Robert Kubica lassen den Schluss zu, dass er heute für Ferrari fahren würde, wenn er nicht bei der Rallye verunglückt wäre

Robert Kubica
Robert Kubica hat seinen Formel-1-Traum noch nicht aufgegeben
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Der Name Robert Kubica wurde bei Ferrari in der Vergangenheit schon mehrfach ins Gespräch gebracht. So kursierten in diesem Jahr Gerüchte, die Scuderia wolle dem Polen nach seinem schweren Rallye-Unfall vor rund 18 Monaten bei seiner Rückkehr in die Formel 1 unterstützen und ihm für Testfahrten ein Auto zur Verfügung stellen. Das wurde allerdings aus Maranello schleunigst dementiert, und von der Rückkehr in ein Formel-1-Cockpit ist Kubica derzeit noch weit entfernt. Allerdings sind mögliche Verbindungen des 27-Jährigen zu Ferrari nicht völlig aus der Luft gegriffen.

Eine Aussage Kubicas vom Wochenende lässt den Schluss zu, dass der Pole ohne seinen Unfall heute Teamkollege von Fernando Alonso wäre: "Fernando und ich wären eine großartige Fahrerpaarung bei Ferrari gewesen, aber das Schicksal wollte es nicht so", so Kubica gegenüber 'SkySport24'. Alonso und Kubica gelten als gute Freunde, so war der Spanier seinerzeit einer der erste Fahrerkollege, der den 27-Jährigen nach seinem Unfall im Krankenhaus besucht hatte.

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Kubica hatte sich Anfang 2011 bein einem Unfall während einer Rallye in Italien schwer verletzt. Seitdem war der Pole von der öffentlichen Bildfläche verschwunden und hatte sich nur selten zu Wort gemeldet. Am Wochenende machte er nun jedoch seine ersten Schritte zurück in den Motorsport und war dabei sehr erfolgreich. Am Steuer eines Subaru Impreza WRC S12B gewann Kubica die Ronde Gomitolo di Lana.

Auch wenn es sich dabei nur um eine kleine Rallye in Italien handelt, war die Rückkehr hinter das Lenkrad für Kubica eine Genugtuung: "Nachdem ich monatelang nur Krankenhäuser gesehen und Physiotherapie absolviert habe, sehe ich jetzt endlich wieder Kurven und rieche Benzin." Kubica erklärte im Rahmen der Veranstaltung, dass der die Hoffnung auf eine Rückkehr in die Formel 1 noch nicht aufgegeben habe. "Ich hoffe natürlich, dass ich wieder dahin zurückkomme, wo ich schon einmal war, aber schwierigen und emotionalen Monaten ist es ein Erfolg, jetzt hier zu sein", so der 27-Jährige. "Während dieser langen Zeit habe ich nie aufgegeben."

Der frühere BMWSauber- und Renault-Pilot gab allerdings zu, dass er körperlich noch nicht völlig wiederhergestellt ist. "Einige Dinge sind immer noch nicht möglich, aber ich habe mit harter Arbeit und Geduld versucht, meine Genesung so weit wie möglich voranzutreiben." Kubica gab an, dass noch ein langer Weg vor ihm liege und er körperlich möglicherweise nie mehr das gleiche Niveau wie früher erreichen würde. In einem Internetvideo vom Wochenende ist zu sehen, dass die Beweglichkeit seines rechten Arms offenbar immer noch stark eingeschränkt ist.

Dennoch kämpft der Pole weiter um seine Formel-1-Karriere: "Ich werde alles tun, um im kommenden Jahr wieder in Form zu sein. Die nächsten Monate werden entscheiden, was ich mache, und ob ich dieses Ziel erreichen kann oder nicht. Ich möchte eine Entscheidung für die Zukunft treffen und hoffe vielleicht 2014 zurückzukehren, aber das kann ich heute noch nicht mit Bestimmtheit sagen", so Kubica.

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