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Webber: "Zanardi zeigt, dass das Leben eine Reise ist"

Wie so viele zieht auch Mark Webber seinen Hut vor der Leistung von Alex Zanardi bei den Paralympics und erklärt, was die Geschichte des Italieners so reizvoll macht

Mark Webber
Die Leistungen von Alex Zanardi regen Mark Webber zum Nachdenken an
© Red Bull

(Motorsport-Total.com) - Die beeindruckenden Auftritte von Alex Zanardi bei den Paralympics begeisterten Freunde, Fans und Weggefährten gleichermaßen. Mit seinem Handfahrrad holte sich der seit seinem fürchterlichen ChampCar-Unfall im September 2001 beinamputierte Italiener insgesamt drei Medaillen ab. In den Einzeldisziplinen Zeitfahren und Straßenrennen sicherte sich Zanardi jeweils Gold. Im Teamwettbewerb ließ er mit seinen italienischen Kollegen schließlich noch eine Silbermedaille folgen.

Selbstverständlich drangen die Nachrichten von Zanardis erfolgreichem Abschneiden auch in sein ehemaliges Betätigungsfeld Formel 1 vor. "Es zeigt, dass das Leben für uns alle eine Reise ist. Man muss Zanardi nach dem, was ihm zugestoßen ist, bewundern. Allen voran hat er einen mitreißenden Charakter", schreibt Mark Webber in seiner Kolumne für 'BBC'.

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Der Red-Bull-Pilot stellt das Phänomen Zanardi heraus: "Schon vor dem Unfall hatte niemand ein schlechtes Wort über ihn zu verlieren. Ihm ist ein Umgang mit Worten, seinem Charme und seiner Lebensfreude zueigen, der ihn so sympathisch macht. Er hat viel durchgemacht nach dem Unfall. Selbst ein normales Leben war schon ein Erfolg, aber er hat noch viel mehr erreicht als das.

Zanardi ein Vorbild für alle

In der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) gewann Zanardi am Steuer eines BMW M3 mit Handgas zwischen 2005 und 2009 vier Rennen. In dieser Zeit war er unter anderem auch in Brands Hatch am Start. "Als er in Brands Hatch Monoposti oder Tourenwagen gefahren ist, wer hätte da gedacht, dass er im Alter von 45 Jahren dorthin zurückkehren und eine Goldmedaille gewinnen würde?", stellt Webber die Frage, die sich am Mittwoch der vergangenen Woche wohl viele gestellt haben dürften.

Alessandro Zanardi
Mit dem Handfahrrad feierte Zanardi diverse Erfolge - London war die Krönung
© Alessandro Zanardi

"Man ist schnell berührt von dieser Geschichte, aber er geht unglaublich bescheiden mit dem um, was er erreicht hat", zeigt sich der australische Formel-1-Pilot von Zanardi fasziniert und merkt an: "Ich kenne das Verhältnis bei den Paralympics nicht, wenn es um die Sportler mit angeborenen Behinderungen und denen, die erst im Laufe ihres Lebens betroffen waren, geht."

Der neunfache Grand-Prix-Sieger maßt sich daher nicht an, darüber zu urteilen, welches Schicksal von beiden schwieriger zu meistern ist. "Ich glaube aber, was die Zanardi-Story so reizvoll macht, ist, dass ihm seine Begabung in einem ganz bestimmten Bereich geraubt wurde. Er fand trotzdem einen Weg, sie unter anderen Umständen wieder wirksam zu machen."

Nach den Husarenritten von Zanardi bei den Paralympics steht für Webber eines fest: "Er will morgens aufstehen und ein Ziel vor Augen haben." Diese Einstellung müsse nicht nur für einen Rennfahrer als Inspiration dienen. "Das ist für uns alle der Schlüssel im Leben: das Gefühl, uns selbst zu beweisen und Ziele zu erreichen", so Webber.

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