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Sauber: "Teamarbeit überstrahlt alles"

Teamchef Peter Sauber zeigt sich begeistert von der Entwicklung seines Teams in dieser Saison - "Nicht wenige hatten uns einen Leistungseinbruch prophezeit"

Peter Sauber
Peter Sauber duldet keinen "Personenkult" mehr in seinem Team
© Sauber

(Motorsport-Total.com) - Das Sauber-Team erlebte in Monza sein bisheriges Saisonhighlight. Nach einem enttäuschenden Grand Prix in Belgien, als man mit den Startplätzen zwei und vier das beste Qualifying-Ergebnis erzielte, im Rennen dann aber leer ausging, schaffte Sergio Perez nach einer tollen Aufholjagd von Startposition zwölf den Sprung aufs Podium.

Der Mexikaner ließ dabei unter anderem die beiden Weltmeister Fernando Alonso und Kimi Räikkönen hinter sich. Die Strategie, mit der ihn Sauber ins 53-Runden-Rennen schickte, ging dabei voll und ganz auf: Auf den härteren Pirelli-Reifen gestartet, konnte Perez extrem lange auf der Strecke bleiben und am Ende auf der weicheren Mischung zur Schlussoffensive blasen.

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"Unsere Strategie, mit den härteren Reifen zu starten, ging voll auf", schreibt Teamchef Peter Sauber in seiner Kolumne für 'blick.ch'. "Aber insbesondere in der zweiten Rennhälfte fuhr er wie in einer eigenen Welt. Natürlich war es beeindruckend, wie er beide Ferrari überholte, aber am besten hat mir sein Zweikampf mit Kimi Räikkönen gefallen."

Sauber begeistert vom Duell Perez vs. Räikkönen

Mit dem Finnen lieferte sich Perez ein beinhartes Duell. Räikkönen, der das ganze Wochenende mit seinem Lotus nicht das Tempo der Spitze mitgehen konnte, was laut eigenen Angaben vor allem an fehlendem Speed auf den Geraden lag, wehrte sich mit allen Waffen gegen die Angriffe Perez', blieb dabei laut Sauber aber immer fair.

"Das war Rennsport auf höchstem Niveau: hart, aber fair und zentimetergenau", zeigt sich der 68-Jährige vom Duell der beiden begeistert. "Die beiden haben sich nichts geschenkt. Aber sie hatten den nötigen Respekt voreinander. Dieser Zweikampf war auch ein Stück Anschauungsunterricht, wie man auf der Strecke miteinander umgehen sollte."

Nach der doppelten Zielankunft in den Punkten in Monza - Perez' Teamkollege Kamui Kobayashi sammelte durch Platz neun zwei WM-Zähler - kommt das Sauber-Team in der Konstrukteurs-WM nun auf insgesamt 100 Punkte und liegt damit nicht mehr weit hinter dem Mercedes-Werktsteam, das derzeit auf 126 Punkte kommt. Sauber ist damit bereits 56, beziehungsweise 44 Zähler besser sind als in den beiden Vorjahren.

Sauber beweist Kritikern das Gegenteil

Teamchef Sauber ist besonders stolz auf sein Team, weil man trotz des beschränkten Budgets - Sauber verfügt über ein Jahresbudget von 70 Millionen Euro, während Red Bull und McLaren über etwa 280 Millionen Euro verfügen - das Entwicklungstempo der Konkurrenz mitgehen konnte: "Nicht wenige Experten hatten uns einen Einbruch zu Mitte Saison prophezeit, weil sie davon ausgegangen sind, dass wir das Entwicklungstempo unserer Konkurrenten nicht würden mithalten können", so Sauber. "Aber genau das Gegenteil ist eingetreten: Wir sind noch stärker als zu Beginn der Saison!"

Peter Sauber und Sergio Perez
Peter Sauber gratuliert Sergio Perez zu seinem zweiten Platz in Monza
© Sauber

Die momentan starke Form sei laut Sauber neben Entwicklungspaketen, die man in Barcelona und Silverstone brachte, auch den flachen Hierarchien im Team zuzuschreiben. So verzichtet man bei Sauber etwa auf das Amt des Technischen Direktors und vertraut vielmehr auf Teamarbeit: "'Das geht unmöglich', habe ich mehrfach gehört", beschreibt Sauber die Reaktionen bezüglich der Abschaffung des besagten Amtes. "Aber die Resultate sagen etwas anderes. Wir wollen auch keinen Personenkult mehr. Das Teamwork in den verschiedenen Abteilungen überstrahlt alles."

Was die Fahrerkonstellation für 2013 angeht, hält sich Peter Sauber bedeckt. Perez, der Teil des Ferrari-Nachwuchsprogramm ist, wird nicht erst seit seinem zweiten Platz in Monza mit dem zweiten Ferrari-Cockpit neben Fernando Alonso in Verbindung gebracht. Felipe Massa soll bei der Scuderia kurz vor dem Rauswurf stehen. Sauber: "Von unserer Seite gibt es zu diesem Thema nichts Neues. Die Lage ist seit Wochen unverändert: Wir stehen nicht unter Zeitdruck und werden unsere Piloten für 2013 zur gegebenen Zeit kommunizieren. Eine Deadline dafür gibt es nicht. Tatsache ist, dass das Interesse an unserem Team sehr groß ist."

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