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Kostenexplosion: FIA-Nenngeld könnte erhöht werden

Einem Team wie Red Bull droht eine Erhöhung des FIA-Nenngeldes von 305.000 auf mehrere Millionen Euro - Formel-1-Kommission könnte verkleinert werden

FIA-Logo
Die FIA braucht Geld - und könnte sich dieses künftig bei den Teams beschaffen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Im Machtkampf um die Geldverteilung in der Formel 1 zeichnet sich für die Teams laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' eine dramatische Kostenexplosion ab, was das FIA-Nenngeld angeht. Musste zum Beispiel Weltmeister Red Bull im vergangenen Jahr noch 305.000 Euro berappen, um in der Königsklasse des Motorsports an den Start gehen zu dürfen, so würde sich diese Gebühr nach einem derzeit auf dem Tisch liegenden Modell in Zukunft auf 5,25 Millionen Euro erhöhen.

Hintergrund ist die angespannte finanzielle Situation der FIA, deren Präsident Jean Todt seit Monaten mit Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone im Clinch ist. Ecclestone würde die FIA beim neuen Concorde-Agreement, das ab 2013 kommen soll, am liebsten außen vor lassen, während Todt bestrebt ist, für seinen Verband so viel Einkommen wie möglich zu generieren. Doch Ecclestone hat nicht vor, der FIA zu helfen und dafür seinen FOM-Topf anzuzapfen.

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Stattdessen, so wird gemunkelt, dürfte er Todt vorgeschlagen haben, die FIA-Finanzierung auf anderem Wege zu sanieren. Konkret steht eine Erhöhung des Formel-1-Nenngeldes von derzeit 305.000 auf 700.000 Euro pro Team und Saison im Raum. Zusätzlich sollen pro gewonnenem WM-Punkt 7.000 Euro eingehoben werden. Wendet man dieses Modell für die Saison 2011 auf Weltmeister Red Bull an, würde sich daraus eine Kostenexplosion um den Faktor 17 ergeben!

Darüber hinaus könnten auch die Gebühren für die Fahrer-Superlizenzen, FIA-Strafen und andere FIA-Services für die Teams erhöht werden. Bei den Teams stößt dies naturgemäß auf wenig Gegenliebe, doch weil sich Ferrari, Red Bull und McLaren bereits mehr oder weniger verbindlich auf Ecclestones Seite geschlagen und dessen Concorde-Vorvereinbarung zugestimmt haben, gibt es für Lotus und Co. kaum noch Möglichkeiten, die Muskeln glaubwürdig spielen zu lassen.

Geplant ist übrigens auch, die Formel-1-Kommission zu verkleinern. Das Gremium besteht derzeit aus 26 Mitgliedern, für Beschlüsse ist eine Mehrheit von 18 Stimmen notwendig. Geht es nach Ecclestone, soll die Kommission aber auf zwölf Mitglieder reduziert werden. Mit dabei wären Repräsentanten von künftig nur noch sechs Teams (Ferrari, Red Bull, McLaren, Mercedes, Lotus und Williams), Reifenhersteller Pirelli, zwei Streckenbetreiber sowie Ecclestone und Todt. Unter Umständen könnten noch drei Sponsorenvertreter dazukommen.

Die Formel-1-Kommission ist in der Regelprozess-Entscheidungskette das mittlere von drei Gremien. Jede Regeländerung wird grundsätzlich von der Sportlichen oder Technischen Arbeitsgruppe ausgearbeitet. Diese legt der Kommission einen konkreten Entwurf vor, der von dieser entweder angenommen oder abgelehnt und an die Arbeitsgruppen zur Anpassung zurückgegeben werden kann.

Nimmt die Kommission einen Entwurf an, hat der FIA-Motorsport-Weltrat die letztinstanzliche Gewalt, eine Regeländerung zu ratifizieren. Allerdings kann die Kommission selbst keine Entwürfe für Regeländerungen ausarbeiten und dem Weltrat vorlegen.

Seitens der FIA gibt es auf Anfrage von 'Motorsport-Total.com' übrigens keine offizielle Bestätigung für die Spekulationen über Nenngeld und Kommission.

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