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Tombazis: "Brauchen irgendeine Art von Kostenkontrolle"

Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis sieht die aktuelle Ausgeglichenheit im Formel-1-Feld im Reglement begründet und in einem RRA ein notwendiges Übel

Nikolas Tombazis
Tombazis sieht im Reglement den Grund für das Ende der Red-Bull-Dominanz
© Ferrari

(Motorsport-Total.com) - Die Formel-1-Saison 2012 präsentiert sich so ausgeglichen wie kaum eine zuvor. Nicht weniger als sieben verschiedene Piloten standen bei den ersten elf Rennen des Jahres auf der obersten Stufe des Siegerpodests. Insgesamt elf Fahrer versprühten in diesem Jahr Champagner vom Podest aus. Bei Ferrari, deren Nummer eins Fernando Alonso gegenwärtig die Weltmeisterschaft anführt, glaubt man die Gründe für die Ausgeglichenheit in diesem Jahr zu kennen.

"Es gibt ein paar Faktoren", sagt Ferrari-Chefdesigner Nikolas Tombazis im Gespräch mit Formel-1-Reporter James Allen und präzisiert: "Ein Grund ist das relativ stabile Reglement in den vergangenen paar Jahren." Da sich die Regeln von 2009 bis 2011 stark veränderten, haben es manche Teams nach Ansicht des Griechen geschafft, "diese viel besser zu interpretieren, um einen Vorteil herauszuholen."

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"In diesem Jahr gab es keinen so großen Durchbruch. Daher ist es einigen gelungen aufzuschließen", nennt Tombazis den aus seiner Sicht wichtigsten Grund für das Ende der Red-Bull-Dominanz aus den Jahren 2010 und 2011. "Auch die Reifen spielen eine Rolle, sie sind ein bisschen unberechenbarer", fügt der Ferrari-Chefdesigner hinzu und unterstreicht die allgemeine Meinung im Fahrerlager: "Ich habe das Gefühl, dass die Reifen in den Rennen für einen Unsicherheitsfaktor sorgen können."

"Aber auch abgesehen von den Reifen liegt das Feld so eng beisammen wie schon lange nicht mehr", stellt Tombazis heraus und kommt zum Schluss: "Es sind also nicht nur die Reifen, sondern auch die Stabilität der Regeln, die es einigen gestattete, aufzuschließen."

Hauptaugenmerk auf der Aerodynamik

So sieht der Grieche hinsichtlich der Performance der Autos unter den aktuellen Regularien sein eigenes Arbeitsumfeld als die große Trumpfkarte. "Die Aerodynamik ist sicher das entscheidende Element. Man sollte da schon von 60 oder 70 Prozent sprechen", glaubt der Ferrari-Chefdesigner, stellt aber gleichzeitig den Anteil des Piloten heraus: "Darin ist der Fahrer natürlich nicht eingerechnet, was die andere Hälfte der Gleichung ausmacht. Der Fahrer ist auch sehr wichtig."

So rechtfertigt Tombazis auch Ferraris monetäres Hauptaugenmerk auf das Thema Aerodynamik. "Ich würde sagen, dass bei der Entwicklung am meisten für die Aerodynamik ausgegeben wird - was Geld, Personal und so weiter angeht. Das ist definitiv der Fall."

In einem Ressourcen-Restriktions-Abkommen sieht Tombazis ein notweniges Übel. "Die Formel 1 muss meiner Meinung nach die Kosten kontrollieren, denn es ist unrealistisch, wenn die Kosten ohne Maß und nicht im Verhältnis zur restlichen Gesellschaft steigen. Es muss irgendeine Art von Kostenkontrolle geben", findet der Grieche, gesteht aber: "Ich wäre auf jeden Fall viel glücklicher, wenn wir uns mit all diesen Themen nicht auseinandersetzen müssten, denn dann könnten wir tun was wir wollen, ohne uns darüber Gedanken zu machen. Die Realität ist aber, dass wir das kontrollieren müssen."

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