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Whitmarsh: "Das ist schon hart"

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh nimmt seine Mannschaft nach dem Debakel von Silverstone in die Pflicht und kündigt an: "Wir geben jetzt Vollgas"

Martin Whitmarsh (Teamchef, McLaren)
Martin Whitmarsh zieht nach dem Rennen in Silverstone ein gemischtes Fazit
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Eine Schlappe im Qualifying, nur fünf Punkte im Rennen: So hatte sich McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh den Großen Preis von Großbritannien sicherlich nicht vorgestellt. Vor heimischen Fans lief beim britischen Traditionsteam aber nicht viel zusammen. Jenson Button holte von Startplatz 16 zwar noch einige Plätze auf, doch Lewis Hamilton blieb auf dem achten Platz kleben. Ein echtes Debakel.

Zumindest aus der Sicht von McLaren, deren hohe Ansprüche auf diese Weise unerfüllt blieben. Und daraus macht Whitmarsh nach dem neunten Saisonrennen keinen Hehl. "Das ist schon hart", meint der Teamchef, schiebt aber sofort hinterher: "Wir haben als Team schon viele Höhen und auch Tiefen gemeistert. Auch das gehört dazu. Wir müssen jetzt halt verstärkt an unserem Auto arbeiten."

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"Da geben wir jetzt Vollgas", verspricht Whitmarsh und kündigt schon für das kommende Rennen in Hockenheim umfangreiche Neuerungen an: "In Deutschland werden wir ein recht großes Paket an den Start bringen. Da wollen wir aus dem Vollen schöpfen und zusehen, unsere Leistung zu steigern", sagt der Brite. Ansonsten gelte es, vieles aus dem schwierigen Silverstone-Wochenende zu lernen.

"Du kannst nur noch mehr über die Reifen herausfinden, dazulernen und dann einen besseren Job damit machen. Außerdem musst du so rasch wie möglich neue Entwicklungen einsetzen", erklärt Whitmarsh. Man werde ganz sicher nicht in Resignation verfallen, betont er. "Das Auto wird ja nicht schneller, wenn wir uns Sorgen machen. Wir sind aber natürlich schwer enttäuscht. Das ist klar."

"Es ist nun einmal eine harte Meisterschaft. Das Pendel schlägt mal so, mal so aus. Das ist sehr spannend", findet Whitmarsh. Seinen Fahrern kreidet er das bescheidene Abschneiden beim Grand Prix in Silverstone jedenfalls nicht an. Whitmarsh: "Ich denke, die Piloten haben gute Arbeit geleistet. Mit ihrer persönlichen Leistung dürfen sie zufrieden sein." Mit der Gesamtsituation wohl eher nicht.

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