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Webber: "Wir probierten etwas aus"

Red-Bull-Fahrer Mark Webber spricht über den dritten Boxenstopp und erklärt die Überlegungen dahinter: "Es war ein enttäuschender Grand Prix"

Mark Webber
Mark Webber wollte mit dem dritten Stopp noch ein paar Plätze gutmachen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber war auf Kurs zu einem sicheren fünften Platz, doch dann bog der Australier nochmals von der Ideallinie ab: ein weiterer Boxenstopp! Waren die Reifen im Eimer oder griff man bei Red Bull einfach nur ganz tief in die Trickkiste, um ein noch besseres Ergebnis zu erzielen? Wie auch immer: Das Vorhaben schlug fehl. Webber sah die Zielflagge letztendlich nämlich nur an achter Stelle.

Und muss hinterher eingestehen, dass man die Reifensituation vielleicht nicht ganz richtig eingeschätzt hat. "Wir hatten gehofft, dass die Jungs an der Spitze etwas mehr in Probleme geraten würden. Unterm Strich verloren wir aber drei Positionen", sagt Webber im Fahrerlager von Ungarn. Dabei habe er noch darüber nachgedacht, auf den Boxenstopp zu verzichten und weiterzufahren.

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"Wir hatten ja ein nettes Polster", meint der Red-Bull-Pilot und merkt an: "Wir haben es in diesem Jahr aber so oft gesehen, dass die Reifen schlagartig nachlassen. Darauf hatten wir gesetzt. Wir probierten etwas aus, büßten aber drei Ränge ein. Auch, weil das Überholen hier sehr schwierig ist. Dein Vordermann muss schon schlechte Reifen haben und du einen guten letzten Sektor", erklärt Webber.

"Ich war zwar schneller, doch es wollte nicht klappen. Jetzt müssen wir schauen. Wir haben Arbeit vor uns", betont der Australier. "Wenigstens haben wir einige Punkte - und das Jahr ist noch vollkommen offen. Es war aber ein enttäuschender Grand Prix. Und Fernando (Alonso; Anm. d. Red.) hat mehr Punkte geholt", sagt Webber. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Webbers Rückstand beträgt 40 Punkte.

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