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Webber: "Eine gute Strecke für mich"

Stehendes Wasser und die Sicht nach vorne: Der Red-Bull-Pilot erklärt, wann in Silverstone ein Rennen gefahren werden kann - "Jede Session knifflig"

Mark Webber
Mark Webber geht in Silverstone von Startplatz zwei ins Rennen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mark Webber hat mit dem zweiten Rang in der verregneten Silverstone-Qualifikation am Samstag seine starke Form in der Saison 2012 bestätigt und einen Prestigeerfolg im teaminternen Duell mit Sebastian Vettel gefeiert. In der FIA-PK spricht der Australier über die Schwierigkeit, die Hochgeschwindigkeitspassagen der Strecke bei Regen zu meistern.

Frage: "Mark, was für ein großartiges Duell zwischen dir und Fernando Alonso. Du hast die Pole um fünf Hundertstelsekunden verpasst. Es ist doch immer gut mit diesem Kerl zu kämpfen, oder?
Mark Webber: "Ja, es war schon eine sehr enge Session. Schlussendlich weiß du nie, wie es läuft und du bist komplett auf dich selbst konzentriert und darauf, eine Runde zusammenzubekommen. Auf bestimmten Abschnitten der Runde ist es sehr knifflig. In einer Session wie dieser, wenn es einer Zeitunterschied von fünf bis zehn Sekunden zu der davor gibt, kommt den Fahrer eine gewichtige Rolle zu. Er muss sich mit den Bedingungen und dem Auto anfreunden."

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"Die Jungs haben einen großartigen Job gemacht. Gegen Fernando ging es im Kampf um die Pole-Position um jedes Zeitspähnchen. Ich denke, am Ende haben wir eine ziemlich gute Runde zusammenbekommen, Mit unserer Strategie im Qualifying war ich ziemlich glücklich, wir sind vier Runden gefahren."

Frage: "Eine Pole-Position im vergangenen Jahr und ein Sieg 2010: Du warst in den vergangenen drei Jahren auf dem Podium. Liegt dir der Kurs? Du scheinst dich dem britischen Wetter gut angepasst zu haben."
Webber: "Es war für mich immer eine gute Strecke seit 1995, als ich hier meinen ersten Sieg in der Formel Ford gefeiert habe. Das ist schon eine Weile her, aber ich will mein Alter nicht zu sehr herauskehren. Aber ja, es ist eine gute Strecke. Sie ist eine Herausforderung für die Fahrer und es tut gut, das Auto in den schnellen Passagen atmen zu lassen."

"Am Vormittag war es gut, das Auto im Trockenen zu bewegen, die wir in der Qualifikation nicht hatten. Und als Fernando einschlug, war es eine sehr schwierige Session für uns. Die Zeiten lagen fünf bis sechs Sekunden auseinander, je nach den Bedingungen. Jede Session ist knifflig. Aber die Jungs haben die richtigen Entscheidungen getroffen. Es gab ja auch ein bisschen Input aus dem Cockpit und am Ende haben wir das Maximum herausgeholt."

"Es ist eine lange Runde, die du zusammenbekommen musst. Es gibt Flüsse auf der Strecke, du kannst dich hier und da verbessern. Aber wenn du versuchst, etwas mehr Druck zu machen, erwischst du keine Kurve mehr. Es ist also besser, zu versuchen, die Runde zu Ende zu bringen. Die Kalkulation des Risikos war heute sehr wichtig. Ich bin sehr glücklich mit meiner Runde und wir sind für das Rennen in einer guten Position. Die Sicht wird wichtig sein."

Frage: "Schaut ihr morgen nach dem Rennen das Wimbledon-Finale?"
Webber: "Auf jeden Fall. Federer könnte zum siebten Mal gewinnen, das ist schon ein großartiges Endspiel. Wer auch immer gewinnt, es ist eine große Sache. Für Andy (Murray, Anm. d. Red.) der erste Wimbledon-Titel, für Roger der Ausgleich im Vergleich mit Pete Sampras. Er ist schon ein phänomenaler Sportsmann. Federer ist eine Inspiration und es ist toll, ihm zuzusehen."

Frage: "Hast du angesichts der Wetter- und Streckenbedingungen nicht die Befürchtung, dass es ein langweiliges Rennen hinter dem Safety-Car wird?"
Webber: "Charlie (Whiting, Anm. d. Red.) hat in den vergangenen Jahren viel gelernt und unter bestimmten Bedingungen immer einen guten Job gemacht. Er weiß, was die Regenreifen zu leisten im Stande sind und kann die Sicht auf der Strecke einschätzen."

"Das sind die zwei Hauptsachen: stehendes Wasser und die Sicht. Wenn die unter Kontrolle sind, fahren wir. Wenn nicht, dann nicht. Morgen wird ein großer Tag für Charlie, wenn es darum geht, mit uns zu kommunizieren. Wenn er seinen Job so gut macht wie in den vergangenen Jahren, gibt es keine Probleme."

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